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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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Geschichte der Juden.

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Religionsform am Herzen, daß er sie gewissermaßen als Bedingungfür die einzugehende Bundesgenossenschaft aufstellte. In den In-schriften, die er in Felsen zum ewigen Andenken an seine Thateneingraben ließ, empfahl er seinen Nachfolgern die falsche Götter-verehrung in seinem Reiche nicht zu dulden i). Es war wohlDarms nicht unbekannt geblieben, wenn auch Serubabel nicht anseinem Hofe lebte und von ihm als der Weiseste ausgezeichnetworden ist, daß die Lehre der Judäer eben so wie das GesetzZoroaster's Menschenopfer als Gräuel betrachtet und noch andereReligionsgebrüuche der Völker verwirft, die auch ihm widerwärtigwaren. Aus diesem Grunde scheint er den Judäern Wohlwollenzugewendet zu haben. Die Chuthäer, welche ebenfalls an Menschen-opfer gewöhnt waren, scheinen sie unter Darms', dessen Abscheudavor sie wohl gekannt haben, aufgegeben und sich mehr der judä-ischen Lehre in ihrer nächsten Nachbarschaft zugeneigt zu haben.Von dieser Seite unbclästigt, und unter Darms stillschweigendemoder ausdrücklichem Schutz konnten die Führer in Jerusalem dasWerk des Tempels vollenden.

Der Bau hatte vier Jahre gedauert (519516), und als dasHeiligthum nach so vielen Hindernissen und Anstrengungen voll-endet war, wurde die Einweihung desselben am dreinndzwanzigstcnAdar, kurz vor dem Paschafeste mit Freudcngefühl begangen^.

Gerade siebzig Jahre waren verstrichen, seitdem der SalomonischeTempel von Nebusaradan zerstört worden war. Das ganze Volkwar wohl zur Einweihung nach Jerusalem gekommen, um sich an

Emendation). Diese Relation ist durchaus historisch; denn sie wird von denpersischen Sitten und Lehren bestätigt. Daß die Perser den Hunden eine Artreligiöser Schonung angedcihen ließen, geht aus dein Vendidad sFargard XIIIhervor. Auch Herodot erwähnt diese Eigenheit, daß die Magier oder persischenPriester alle Thiere besonders schädliche! mit eigener Hand zu tödten Pflegten,mit Ausnahme von Menschen und Hunden fl, 140): 7r-.hi- «--»xiflnoo.

Die Scheu der Perser, die Todtcn zu verbrennen, damit das ihnen als göttlichgeltende Feuer dadurch nicht verunreinigt werde, ist bekannt.

Diese Ermahnung kommt öfter in den Inschriften von Bisitun vor.fl, 8, nach der Uebersetzung von H. Rawlinson sonrual ok ro^rrl tlsiatie sooietp.vboovor rvas s. borotio (Xrion) I bavs rootoä ont sutirl^. flfl, ö): 11>eman, rvbo ma^ bs barstio Orions bim ässtro^ ontirlzu

2) Esra 6,15 fg. ILm-a L.p. hat statt des 6. Adar den 23.; im hebr. Textist das Zahlwort 20 wohl ausgefallen.