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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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80 Geschichte der Juden.

mäern^), welche, wie es scheint, ihr Gebiet westlich bis Gaza ausge-dehnt hatten.

Während der fünfzigjährigen Verbannung hatten diese Völker-schaften mit oder ohne Erlaubnis der babylonischen Könige oderihrer Statthalter die leergewordenen Stätten besetzt und warenbis nah an das Gebiet von Jerusalem gerückt. Diese besetzten

Striche mußten die Samaritaner und Jdumüer zum Theil verlassenund sie den heimgekehrten Judäern einräumen. Der damalige

Statthalter des großen Ländergebiets, welches vom westlichen Euphrat-nfer bis Phönicien und südlich bis zur Grenze Aegyptens reichte,hatte unstreitig von Cyrus die Weisung erhalten, der von ihm be-günstigten jüdischen Colonie zur Wiederbesetzung ihrer Heimathzu verhelfen2). Cyrus' Name genügte indeß, die bisherigen Besitzerzu veranlassen, die bezeichneten Städte und Dörfer ohne Widerstand,wenn auch widerwillig zu räumen. So konnten die heimgekehrtenJudäer und Benjaminiten ihre ehemaligen Wohnsitze wieder ein-nehmcn: im Norden in der Jordangegend Jericho, ferner Bethelmit Ai verbunden, Michmas, Geba mit Rama verbunden,Gibeon, die drei früheren gibeonitischen Städte Kirjat-Jearim,Khephira und Beerot, ferner in der Nähe Jerusalems, Anatot,Geburtsort des Propheten Jeremia, Nob, die ehemalige Priesterstadtund Azmawet, in der Nähe des Meeres Lydda mit den dazugehörigen Plätzen Adida und Ono, und endlich im Süden JerusalemsBethlehem, Netopha und wahrscheinlich auch Hebrons. Die

hatte also während der Makkabäerkümpfe zu Samaria gehört. Josephus erzählt,die Samaritaner hätten unter Onias II., also vor der Makkabäerzeit, ein ge-wisses Gebiet den Judäern gewaltsam entrissen Wterthümcr XII, 4.1): r??-- ..

ttöräw Das bezieht sich ohne Zweifel auf das Grenzgebiet Lydda.

tz Nach IH ^pov. 4, 50 hat Darius befohlen, daß die Jdumäer dieDörfer, deren sie sich bemächtigt Hütten, den Inden herausgeben sollten:

«Ptwar xusllkj-, «L Vergl. Herodot

III, 45; unter den dort genannten Arabern können nur Jdumäer verstan-den werden.

Daß die Persischen Könige den Pecha's von ^bar-Xnbarn und von Syrienbezüglich der Judäer schriftliche Weisungen ertheilten, folgt aus Esra 8, 36;Nehemia 2, 7.

3) Vergl. Verzeichnis;. Statt in Esra muß nach Nehemia ge-lesen werden. Hebron ist wahrscheinlich ausgefallen, denn cs ist undenkbar, daßdie ehemaligen Bewohner es nicht wieder besetzt haben sollten; im Städtever-zeichniß Nehemia 11, 25 ist es genannt. Es fehlen überhaupt Ortsnamen, so