Die Erneuerung Jerusalems.
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Judüer und Benjaminiten, welche diese und andere Plätze wiederbesetzten, fanden wahrscheinlich Häuser oder Hütten vor, welche diebisherigen Bewohner hatten verlassen müssen. Nicht so diejenigen,welche früher in Jerusalem gewohnt hatten und sich wieder da an-siedeln wollten. Die große Mehrheit, welche den Kern der Heimge-kehrten bildete, fand da nur einen Trümmerhaufen vor, welcher zuerstweggeräumt und bebaut werden mußte. Die ehemaligen Jerusalemer,und dazu gehörte der größte Theil der Ahroniden, Leviten und dievornehmsten judäischen und benjaminitischen Familien, mußten sich solange mit Zelten behelfen, bis neue Wohnungen aufgebaut waren fl.Selbst der prinzliche Statthalter des neuen Juda, Serubabel, undder Hohepriester Jesua (Jeschua) mußten Wohl eine Zeit lang inZelten wohnen. So war der Anfang des neuen judäischen Gemein-wesens klein und ärmlich. Nicht einmal das ganze ehemalige Gebietdes judäischen Reiches konnte es wieder besetzen. Die Bevölkerungvon 40000 reichte nicht hin, ein weiteres Gebiet anzubauen. Sogruppirte sich die heimgekehrte Colonie um die noch aufzubauendeHauptstadt Jerusalem in einem Umkreise von etwa fünf Meilenvon Süd und Nord, von Hebron bis Bethel, und von fünf undeiner halben Meile von Ost nach West, von Jericho bis Lydda.Diese Eingeengtheit hatte auch ihr Gutes; die Landbevölkerung wardadurch der Hauptstadt nahgerückt und konnte von Allem, was inihr vorging, Kunde haben und Antheil daran nehmen.
Wenn indes; das äußerst beschränkte Gebiet ihrer Ansiedelungund die Winzigkeit des Anfangs geeignet waren, die hochfliegenden
"u N'M zwischen Jerusalem und Hebron, r'ipn, welche anderweitig
genannt werden. Diese Städte gehörten noch vor Nehemia's Ankunft zu Judäa.
2) Esra 2, 79 viir'wni viiiw^ni ;r>i v^ii-mi i^wii
bri ist unverständlich. Die Parallelstelle
Nehemia 7,73 giebt auch keinen besseren Sinn, obwohl sie eine richtigere Ordnungcinhält'151 vi:in5tii vrn '21 vi-nwnni vi-i"wni viii-n. Die richtige L--A.ist 0/. J,^ 06 . erhalten )8, 45): ot ol x/xverttt
ot kx roö fttöroü) d. h. ... Vermin INW^I
cswivin ;? 1 . Ahroniden, Leviten aller drei Klassen, ferner Nethi-nim und ein Theil des Volkes setzten sich in Jerusalem fest, dasübrige Israel in seinen ehemaligen Städten. Denn unmöglich könnensich Nethinim in ihren Städten angesiedelt haben, da sie keine hatten und aufJerusalem angewiesen waren, und eben so wenig die Ahroniden und Leviten.Statt i-xnwi i-ri würde es bei einem besseren Stylisten, als der Chronist war,gelautet haben
Graetz, Geschichte der Jude». II. 2. Hälfte.
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