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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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Geschichte der Juden.

Heil und Frieden gebracht habe. Einst werden sie vom KnechteGottes sprechen:

Sieh', mein Volk wird glücklich sein,

Erhöht, hoch und erhaben gar sehr.

Wie Viele über ihn erstaunten:

Ist doch sein Aussehen so entstellt von Menschen,

Und seine Gestalt von Menschensöhnen",

So wird er viele Völker auffahren machen,

Könige werden ihren Mund verschließen.

Denn was ihnen nicht erzählt worden,

Werden sie gesehen,'

Und was sie nicht vernommen,

Werden sie eingesehen haben."

Wer hätte unserer Kunde geglaubt,

Und wem war Jhwh's Arm Macht) gcoffenbart?

Er stieg vor ihm wie ein Reis auf,

Und wie eine Wurzel aus einem Lande der Wüste,

Hatte kein Ansehen, keinen Reiz, daß wir sein begehrten,

Verachtet und verlassen unter den Menschen,

Ein Mann der Schmerzen, vertraut mit Leiden.

In Wahrheit ertrug er unsre Krankheit,

Und unsere Schmerzen erduldete er.

Wir aber glaubten ihn von Gott getroffen, geschlagen, gepeinigt,Indes; wurde er von unseren Sünden verwundet,

Gcdemüthigt von unserer Schuld.

Die Zucht unseres Heils liegt auf ihm,

Und durch seine Wunde werden wir selbst geheilt.

Wir alle irrten wie eine Heerde umher,

Ein Jeder ging seines Weges,

Und Gott hat durch ihn unser Aller Schuld gezüchtigt.

Jhwh beabsichtigte ihn bis zur Schwäche zu demüthigen;

Wenn er sich selbst zum Opfer macht,

Wird er Nachkommen sehen, lange leben,

Und der Zweck Jhwh's wird durch ihn gelingen^)."

Den Grundgedanken, den der Prophet des Exils in einen dichterischgestalteten Monolog der Völker einkleidete, drückte er in eineranderen Wendung kurz und eindringlich aus:Der Tempel für denGott Israels wird einst ein Bethaus für alle Völker werden?)."

h Das. 52, 13 fg. 53, 1 fg. Statt 52, 14 muß man lesen2) Das. 56, 7 fg.