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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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Die Propheten des Exils.

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Ich werde ihr Meer austrocknen lassenUnd ihre Quelle versiegen machen p.

Effektvoll sind manche Wendungen auch dieses Propheten: VonBabels Macht und Eroberung sprechend, redete er es im NamenGottes an, in dessen Hand es ein Werkzeug war:

Ein Hammer warst du mir, ein Kriegsgeräth.

Ich schlug mit dir VölkerUnd zerstörte mit dir Reiche,

Schlug mit dir Roß und Reiter,

Schlug mit dir Kriegswagen und Kämpfer,

Schlug mit dir Mann und Weib,

Schlug mit dir Alt und Jung,

Schlug mit dir Jüngling und Jungfrau,

Schlug mit dir Ackersmann und sein Gespann,

Schlug mit dir Statthalter und Fürsten.

So werde ich Babel und allen Bewohnern Chaldäa's heimzahlenAlles Böse, das sie an Zion vor meinem Auge gethan.

Ich komme über dich, du Berg des Verderbens,

Welcher die ganze Erde verderbte,

Strecke meine Hand über dich aus,

Stürze dich von den Felsen

Und mache dich zu einem feuerspeienden Berge,

Man wird von dir nicht einen Stein zur ZinneUnd nicht einen Stein zur Grundfeste machen,

Denn ewige Trümmer wirst du seines.

Die judäischeu Verbannten in Babylonien forderte der Prophet auf,den Untergang Babels nicht abzuwarten, sondern die Angst, in deres schwebt, zu benutzen, es zu verlassen, um nicht mit ihm unterzu-gehen.

Weichet aus Babel und ziehet aus dem Lande der Chaldäer,

Und seid wie Leitböcke vor der Heerde.

Fliehet aus Babel und rette ein Jeder sich selbst,Daß ihr nicht in ihrer Schuld untergeht!

Ihr vom Schwert Geretteten, gehet, weilet nicht,Denket aus der Ferne an Zion,

Und Jerusalem möge euch eingedenk seinS)."

p Das. 51, 31 fg. Vers 32 muß man statt lesen denn

die Seen können doch nicht verbrannt werden!

2> Das. 51, 20 fg.