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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
Entstehung
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Zweites Kapitel.

Die nahende Erlösung.

Nabonad, Usurpator von Babylonien und Cyrus. Das Gesuch der Judäer uniRückkehr von Nabonad verweigert. Haß der Nationalgesinnten gegen Babylon.Nabonad's Verfolgung gegen sie. Die Märtyrer für die jndäische Lehre.Die exilischen Propheten. Der babylonische Jesaia. Seine Tiefe und seinSchmelz. Die von ihm ausgestellte Heilslchre. Seine Tröstungen, Er-mahnungen und Hoffnungen. Cyrus' Kriegszug gegen Babylonien. BabelsSturz. Das völlige Schwinden des Götzenthums aus der jndäischen Gemeindein Babylonien. Eifer für die Rückkehr. Cyrus ertheilt die Erlaubniß dazu.Serubabel, Jeschua und die übrigen zehn Führer. Zahl der Rückkehrendenund ihre Freude.

555538.

Indessen fielen in Babylonien und in Vorderasien Vorgängevor, welche das Geschick der Judäer im Exil bestimmen sollten. Nerig-lissar, der Nachfolger des ihnen freundlichen Ewil-Merodach so. S. 6),war gestorben und hatte einen noch unmündigen Thronfolger hinter-lassen. Aus irgend einem Grunde tödteten die babylonischen Großenden jungen Königssohn, und einer derselben Nabonad sNabonned,Nabonnid, Labynet) bemächtigte sich des babylonischen Thrones undReiches (555). Einige Jahre vorher hatte ein Persischer Krieger, derHeld Cyrus (Koresch), den medischen König Astyages gestürzt und sichzunächst des medischen Reiches mit der Hauptstadt Egbatana (Achma-tana) bemächtigt und die dazu gehörigen Provinzen unterworfen. DieFrommen und Enthusiasten unter den babylonischen Judäern erblicktenin diesen Vorgängen ein Vorzeichen, daß dadurch auch für ihr Geschickeine Wendung eintreten werde,zumal die Propheten Jeremia und Ezechielauf das allerbestimmteste im Voraus verkündet hatten, daß nacheiniger Zeit die Exulanten in ihre Heimath wieder eingesetzt werdenwürden. Sie scheinen sich an Nabonad gewendet zu haben, daß er