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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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Geschichte der Juden.

die Allmacht Gottes offenbart; Elihu spricht von den Wolkenschläuchen,von der Wirkung des Regens, des erschütternden Donners, desSturmes; wie vom Hauch Gottes sich das Eis bildet und Wasser-weiten spiegelfest und glatt werden, und wiederum die Kleiderzu warm werden, wenn der Wind die Erde vom Süden beschwich-tigt. Darum verehren ihn die Menschen, und sollte der Weise ihnnicht auch verehren?*)

Indessen vermag der Vertreter der jungen Weisheit auch nichtdie Peinigenden Räthsel befriedigend zu lösen, wie Gott selbst es ver-möchte. Der Dichter läßt daher die Gottheit aus einem Sturmesprechen und eine ihrer würdige Sprache führen. Er läßt sieFragen auf Fragen mit zermalmendem Spotte an Hiob richten,wodurch sie nicht blos die göttliche Allmacht, sondern auch die Für-sorge für das Größte und Kleinste auf der Erdenwelt kund giebt.Wer ist's, der Gedanken verdunkeltMit Worten ohne Erkenntniß?

Gürte wie ein Mann deine Lenden,

Ich will doch fragen, und thne mir kund.

Wo warst du, als ich die Erde gegründet?

Künde, wenn du cs weißt, Einsicht:

Wer hat ihre Säulen gesetzt,

(Wenn du es weißt)

Oder wer an ihr das Meßseil gespannt?

Worauf sind ihre Schwellen eingcsenkt,

Oder wer hat ihre Stützen gesetzt?

Hast du je dem Morgen Befehle ertheilt,Der Morgenröthe den Platz angewiesen?

Hat der Regen einen Vater?

Oder wer hat die Thaukügelchen gezeugt?

Kannst du für die Löwin Beute fangen,Und der jungen Löwen Gier sättigen,Wenn sie kauern in Höhlen,

Sitzen im Dickicht auf der Lauer?

Wer bereitet für den Raben Futter,Wenn seine Jungen zu Gott aufschreien,

*1 Das. 36, 26 fg. 37, 1 sg.