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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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Geschichte der Juden.

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würden nicht blos die verbannten Stämme Juda, Benjamin,sondern auch diejenigen, welche in die assyrischen Länder verpflanztund zerstreut worden waren, Theil haben. Die Stämme würdennach der Erlösung und Heimkehr nicht mehr in zwei gespaltensein, sondern eine brüderliche Einheit bilden. Symbolisch deuteteEzechiel diese Vereinigung an durch das Zusammenlegen zweierStäbe, auf deren einem die Namen Juda und seine Mitstämme,und auf deren andern: die Namen Ephraim und des ganzenHauses Israel eingezeichnet waren. Ueber die geeinigten Stämmeoder über die vereinigten Häuser Israel und Jakob werde ein Königaus dem Hause David und diesem gleich an Tugenden herrschen fl.

So selbstgewiß war für diesen Propheten des Exils die Wieder-herstellung der alten Ordnung in der Heimath, daß er einen Planfür den Bau des zukünftigen Tempels und eine Ordnung desKultus und der Priester verkündete fl. Diejenigen Ahroniden, welchesich an dem Götzendienst befleckt hatten, sollten in der neuen Ordnungvom heiligen Dienst ausgeschlossen und nur zur Bewachung desTempels und zur Hilfeleistung für die treugebliebenen Ahronidenvon den Söhnen Zadok's verwendet werden fl. Zwei Mißstände,welche die Verirrung und den Untergang des jndäisch-israelitischenStaates hcrbeigeführt hatten, sollten in Zukunft bei der Neuge-staltung vermieden werden. Das Königthum soll zwar im HauseDavid's verbleiben, aber die Träger desselben sollen nicht mehrunbedingte Gewalt über Alles und Alle haben, sondern sie sollendurch's Gesetz beschränkt werden. Der Herrscher soll nicht mehrKönig, sondern der Höchstgestellte (diassl) genannt, und ihmsoll ein Gebiet innerhalb des Landes zugewiesen werden; davondürfte er allerdings an seine Söhne Geschenke machen, aber nicht anseine Diener; auch dürfte er nicht dem Volke Landbesitz entziehen fl. Der zweite Uebelstand, die ungleiche Vertheilung des Landesunter die Stämme, wodurch Eifersucht, Neid, gegenseitige Feind-schaft und die Spaltung in das Haus Juda und Israel eingezogenwaren, soll sich im neugestalteten Staate nicht wiederholen, sondernsämmtliche zwölf Stämme sollen einen gleichen Antheil, einen

y Das. 37, 16 fg.

2> Kap. 40 fg.

»> Das. 40, 45; 41, 10 fg.

fl Das. 46, 16 fg.