Druckschrift 
2 (1854)
Entstehung
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416
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Dies ist nicht nur eine wahrscheinliche Voraussetzung,sondern eine bestimmte Thatsache, denn man berich-tet ausdrücklich, daß Montreal, „der den Tribun inGeldverlegenheit gewußt, Nienzi für den Fall seinerFreilassung «»geboten habe, er, Montreal, wolleihm nicht nur zwanzigtausend Gulden (den vierfachenBetrag von dem, was Nienzi ihm schuldete) zahlen,sondern so viel Soldaten und Geld zu seiner Ver-fügung stellen, als er verlangen werde." DiesesAnerbieten schlug Nienzi aus. Hätte er cs zurück-gewiescu, wenn Habsucht sein leitendes Princip ge-wesen wäre? Und welch' strafbare Ungerechtigkeit,der unbestimmten Verleumdung zu erwähnen, ohnedie widersprechenden Thatsache« anzuführcn! WennGibbon uns auch erzählt, daß „der tugendhaftesteBürger Nom's (worunter er Pandulpho, oder Pan-dulphiccio di Guido * versteht) seiner Eifersucht ge-opfert worden sei," so übertreibt er den Ansdruck„virtuos) sssui" ein wenig, der auf Pandulpho an-gewendet wurde; und dieser Ausdruck wurde überdiesvon einem Manne gebraucht, der den Räuber Mont-real schildert als „exeellente uomo — >ii ifusloksms suono per tut!» Is Itslis cki verlocke" — einsolcher Moralist war dieser Schriftsteller! — er unter-läßt auch jede Erwähnung der so augenscheinlichenWahrscheinlichkeiten von dem Plane Pandnlpho's,Nienzi zu verdrängen und die „Signori« del Popolo"

- Matthco Millani spricht von ihm als einem weisen,guten Bürger, von großem Ansehen bei dem Volke. Diesscheint er auch in der That gewesen zu sein.