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2 (1854)
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und den benachbarten Bergen schloffen sich seinerFahne an.

Palestrina wurde belagert; Rienzi beobachtete fort-während die Bruder Montreals sorgfältig. Unterdem Vorwände, den italienischen Freiwilligen denVortheil ihrer Kriegskunst mitzutheilen, trennte ersie von ihren Söldlingen und übertrug ihnen denBefehl über die weniger diSciplinirten Italiener, mitdenen sich einzulaffen, sic, wie er bestimmt glaubte,sich nicht wagen würden. Er selbst übernahm die Füh-rung der Nordmänncr — und gegen ihren Willenwurden sie durch seine schlaffe, aber würdevolle Leut-seligkeit und de» persönlichen Muth, den er bei eini-gen Ausfällen der belagerten Barone an den Taglegte, bezaubert. Aber wie die Jäger die feinsteFährte ihrer Beute, — so «erfolgte das schonungs-lose, eilige Schicksal Cola di Nienzil

Sechstes Kapitel.

Die Ereignisse drängen sich gegen das Ende.

Während sich die Belagerer in dem so eben ge-schilderten Zustande befanden, waren Luca di Savelliund Stephanello Cvlonna mit einem Fremden ein-geschloffen, der in der Nacht, ehe die Römer ihreZelte unter Palestrina's Mauern aufgeschlagen, heim-lich dahin gekommen war. Dieser Besucher, der dasvierzigste Jahr überschritten haben mochte, besaß noch