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tone und Messcre Arimbaldo sind von mir angewiesen,unter Eure Leute tausend Gulden zu vcrtheilen.Diesen Abend lagern wir unter Palestrina."
Die Constabel entfernten sich in sichtlichem Er-staunen. Rienzi sah, innerlich lachend, die Brüdereinen Augenblick an — denn sein sarkastischer Humorfeierte einen Triumph. „Ihr beklagt doch Eure Er-gebenheit nicht, meine Freunde?"
„Nein," sagte Bretlone sich erhebend; „dieseSumme vermehrt unsere Schuld nur unbedeutend."
„Offen gesprochen — nochmals Eure Hände! —das gute Volk von Tivoli erwartet mich auf demPlatze — sie bedürfen einiger Ermahnungen. Adieubis Mittag."
Als sich die Thürc hinter Rienzi schloß, fuhrBrettons wüthend nach dem Griffe seines Schwertes.— „Der Römer verlacht uns," sagte er. „Aberlaß nur Walter von Montreal einmal in Nom er-scheinen, so soll der stolze Spaßmacher theuer hiefürbezahlen."
„Stille!" sagte Arimbaldo, „die Wände habenOhren, und dieser kleine Teufel, der junge Villani,scheint uns immer auf den Fersen zu sein!"
„Tausend Gulden! Ich hoffe sein Herz hat ebenso viele Blutstropfen," brummte der wllthende Bret-tons, ohne auf seinen Bruder zu achten.
Die Soldaten wurden bezahlt — das Heer brachauf — die Beredsamkeit des Senators hatte seineStreitmacht durch Freiwillige von Tivoli vermehrt,und wilde, halbbewaffnete Bauern aus der Campagna