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2 (1854)
Entstehung
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Zuwachsen mußte; die Gleichgültigkeit des Senatorsverblüffte ihn und verstrickte ihn in seinem eigenenNetze.

„Das darf nicht sein," sagte Montreal's Brudernach einem »erlegenen Schweigen; „wir können Euchnicht so Euern Feinden prciSgeben — die Soldaten,das ist wahr, «erlangen Sold — —"

„Und sollen ihn haben," sagte Rienzi. „Ichkenne diese Söldlinge — so ist es immer bei ihnen,Meuterei oder Geld. Ich will mich meinen Römernanvertrauen, und mit ihnen siegen — oder fallen,wie es der Himmel beschließt. Macht Euern Con-stabel mit meinem Entschlüsse bekannt."

Kaum waren diese Worte gesprochen, so erschien,wie wenn es vorher so mit Brettone verabredet ge-wesen wäre, der Oberconstabel der Söldlinge ander Thüre. „Senator," sagte er, mit anscheinendgeringer Ehrerbietung, „Eure Befehle zum Marschehabe ich erhalten; ich wollte meine Leute führen —aber — —"

„Ich weiß, was Ihr sagen wollt, Freund,"unterbrach ihn Rienzi, die Hand schüttelnd; „MeffercBrettone wird Euch meine Antwort bringen. Einander Mal, Herr Hauptmann, mehr Höflichkeitgegen den Senator von Rom — Ihr könnt Euchentfernen."

Die unerwartete Würde Rienzi's beschämte denConstabel und brachte ihn aus der Fassung; er sahBrettone an, der ihm wegzugehen bedeutete. Erschloß die Thüre und entfernte sich.