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maßenden, hochstrebenden Montreal, und um-geben oon den durch Montreal's Brüder befehligtenTruppen, er sich in einem Netze befinde, das, wenner es nicht zerriß, bald sein Glück und sein Leben inseinen verhängnißvollen, tödtlichen Maschen verwickelnwürde. Aber in dem Vertrauen auf die stets bereitenQuellen seines Geistes hoffte er doch zuversichtlich,diejenigen noch zu seinen Puppen zu machen,welche ihn für die ihrige hielten; und galt cS die Herr-schaft, so kümmerte er sich nicht, wie schlau dieGegner waren, mit welchen er sich zu messen hatte.
Da er übrigens mit all seinen heftigeren undedleren Eigenschaften eine tiefe Verstellungskunst ver-band, so gab er sich de» Anschein, als traue erseinen provenzalischen Bundesgenossen unbedingt, undseine erste Handlung, als er nach dem Triumphein-zug das Capitol betrat, war, daß er Mejsere Arim-baldo und Messer« Brettone von Montreal mit denhöchsten ihm zu Gebote stehende» Würden belohnte!
Glänzende Feste wurden in dieser Nacht in denHallen des Capitols gefeiert; aber theurer als alldie Pracht des Tages war Nienzi Nina's Lächeln.Ihre stolzen bewundernden Augen, die in köstlichenThränen schwammen, auf seine Züge geheftet, fühltesie nur, daß sie wieder vereinigt waren und daß dieStunden, wenn auch vor Glanz strahlend, demAugenblicke zucilte», wo sie nach einer so traurigenund trüben Trennung wieder einmal allein sein sollten.
Ganz anders waren die Gedanken Adrian Colon-»a's, als er allein in dem traurigen Palaste in dem