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2 (1854)
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tiner! ^ nicht vor dem geheiligten Andenken des Lie-benden oder des Dichters beuge ich mich — ich verehredich als ein Wesen, das anders als dem Namen nach,wie einen Schatten, in diese unwürdigen Blätter ein-zuführen, Entweihung wäre; sonder» so ferne dnder Erste warst, der vor Völkern und Fürsten dieheilige Erhabenheit der Wissenschaften behauptete, derfür das Genie das Recht ansprach, einen Einfluß aufdie Staaten auszuüben, die Meinungen zu beherr-schen, die Herzen der Menschen zu regiere» und durchbegeisternde Leidenschaft und leitende Gedanken Ereig-nisse vvrzubereite»! Was (obgleich man es nurschwach empfindet und nur dunkel sicht) — was ver-danken wir noch jetzt dir, wenn die Wissenschaft jetzteine Macht ist; wenn der Geist ein Prophet undeine Macht ist, welche die künftige» Dinge vorhersagtund bestimmt! Für den Größten, wie für de»' Ge-ringsten von uns, denen die Feder Sccpter und Schwertist, ist der niedriggcborene Florentiner der Vorgän-ger gewesen, der den Weg geebnet und den Empfangvorbereitet hat. Ja! der Geringste der Nachkommen— selbst derjenige, welcher jetzt seine Dankbarkeitausspricht, — ist dein ewiger Schuldner! Wie großist deine Ehre, wenn seine Arbeiten, so gering sieauch find, ein Publikum finden, wo man nur dieLiteratur kennt, die in den entferntesten Ländern dieMoral vergessener Revolutionen predigen und in Pa-

- Es ist kaum zu erwähnen nöthig, daß seine Abstam-mung, nicht seine wirkliche Geburt uns berechtigt, Pctrarkaeinen glorentiner zu nennen.