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des königlichen Geschlechtes von Aragon, ist einPfand für die Trene des Cardinals," versetzte derRitter lächelnd. „In Eurer früheren Eigenschafthabe ich mit Euch verhandelt."
„Hier ist meine Rechte," erwiderte Albornoz, zuPolitisch, als daß er auf die Anspielung geachtethätte. Der Cavalicr führte sie ehrfurchtsvoll an dieLippen und bald horte man seinen bewaffneten Trittdie Treppe hinabgehcn.
„Sieg," rief Albornoz, seine Arme in die Hohewerfend, „Sieg, jetzt bist du mein!"
Mit diesen Worten stand er eilig auf, legte seinePapiere in eine eiserne Kiste, öffnctx eine verbor-gene Thüre hinter der Tapete und trat in ein Zimmer,das eher einer Mönchszelle, als dem Gemache einesFürsten glich, lieber einer gemeinen Pritsche hingenein Schwert, ein Dolch und ein rohes Bild der hei-ligen Jungfrau. Ohne Alvarez noch zu berufen, ent-kleidete sich der Cardinal und schlief nach wenigenAugenblicken.
Siebente- Kapitel.
Vaucluse und sein e°o>uo loci — Eine alte Bekanntschaftwird erneuert.
Am folgenden Tage sah man den Ritter, wel-chen unser letztes Kapitel dem Leser «orgeführt, schonfrüh Morgens langsam einen grünen, anmuthigenPfad, einige Meilen von Avignon, hinreitc». End-lich befand er sich in einem wilden, romantischen