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2 (1854)
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aufgehalten, die Ihr, meine Huldigungen entgegenzu nehmen, zu bestimmen geruhtet; allein mein Her;war, seit wir uns trennten, doch bei Euch."j „Die Zeit des Cardinals von Alborno;," erwiderte

M die Signora, zog sanft ihre Hand zurück und setztesich, „ist durch die Pflichten seines Standes und seinesRuhmes so vielfach in Anspruch genommen, daß icheS für eine Art von Verrath an diesem Letzterenhalte, wenn man nur auf wenige Augenblicke seineAufmerksamkeit auf minder edle Gegenstände lenkt."

„Ach, gnädige Frau," antwortete der Cardinal,„nie hatte mein Ehrgeiz ein so edles Ziel, als indiesem Augenblicke. Es wäre ein stolzeres Glück, zuEuren Füßen zu liegen, als auf dem Throne desheiligen Peter zu sitzen."

Eine augenblickliche Röthe flog über die Wangeder Signora, doch schien eS eben so die Röthe desUnwillens, als der Eitelkeit zu sein; ihr folgte einej ausnehmende Bläffe. Sie schwieg einige Zeit, ehe sic

^ antwortete, heftete dann ihr großes, stolzes Auge

! auf den verliebten Spanier und sagte mit lauter

Stimmei „Mein Herr Cardinal, ich stelle mich nicht,als »erstehe ich Eure Worte nicht; auch setze ich sienicht auf Rechnung einer gewöhnlichen Galanterie-Ich bin eitel genug, zu glauben, Ihr bildet Euchein, Ihr sprecht die Wahrheit, wenn Ihr sagt, Ihrliebt mich."

„Einbilden!" wiederholte -der Spanier.

„Hört mich an," fuhr die Signora fort. „Die-jenige, welche der Cardinal von Albornoz mit seiner