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2 (1854)
Entstehung
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156
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sprechung zu seiner Wiedereinsetzung werde nur einSchritt sein. UeberdieS weiß man gewiß, daß an demKaiser wegen der förmlichen Auslieferung Rienzi'semsig gearbeitet wurde. Er hatte die Wahl vor sich,denn bälder oder später mußte es dazu kommen —frei oder in Fesseln — als Verbrecher oder als einRömer hinzugchen. Er wählte das letztere. In jederStadt, in jedem Dorfe, wo er dnrchkam, lief dasVolk zusammen. Der Name des großen Tribuns warin ganz Italien geehrt. Sie baten ihn, er möchtesich nicht tollkühn in die Gefahr stürzen — sic flehtenihn an, er möchte sich für das Land erhalten, daszu erhebe» er gestrebt. Ich gehe, mich zu verthei-digen und zu triumphiren, war die Antwort des Tri-buns. Festliche Ehren wurden ihm in den Städtenzu Theil, die er durchreiste, * und ich ließ mir er-zählen, daß nie ein Gesandter, Fürst oder Varon miteinem so langen Zuge »ach Avignon gekommen sei,wie derjenige war, der in eben diesen Mauern denSchritten Cola di Rienzi's folgte."

„Und nach seiner Ankunft?"

„Bat er um eine Audienz, um die gegen ihn er-hobenen Beschuldigungen zu widerlegen. Er warf denstolzen Cardinälen, die ihn ercommunicirt, den Hand-schuh hin. Er bat um eine Untersuchung."

„Und was sagte der Papst?"

„Nichts — mit Worten. Jener Thurm war seineAntwort!"

Vit. ckt Col. tii Kien»», lib, n. c»p. 13.