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Ermattung warf ihn in einen unruhigen Schlummer,aus dem er plötzlich durch Nollen.eincS auf der Straßefahrenden Karren und durch das Geklingel von Glockengeweckt wurde. Er horchte, wie der Karren vonHaus zu Haus fuhr und sein Getöse sich endlich inder Ferne verlor. — Er schlief in dieser Nacht nichtmehr!
Die Sonne war noch nicht lange aufgcgangcn,als er schon seine Nachsuchungen fortsetztc; es warnoch frühe, als er an einer Kirche vorübcrging, ausderen Thürc zwei reich gekleidete Damen kamen,die den jungen Cavalier aufmerksam durch ihre Mas-ken zu betrachten schienen. Der Anblick hielt auchihn fest, als eins von den Damen sagte: „SchönerSignor, Ihr seid allzu kühn, daß Ihr keine Masketragt und auch nicht an Blumen riecht."
„Dame, ich trage keine Maske, weil ich gerneerkannt werden möchte, ich durchsuche diesen unseli-gen Ort nach einem Wesen, dessen Verlust mir Ver-lust des Lebens ist."
„Er ist jung, anmnthig , offenbar von vornehmerAbkunft, und die Pest hat ihn noch nicht berührt!er wird für unsere Zwecke taugen," flüsterte eine derDamen der andern zu.
„Ganz meine Gedanken," versetzte ihre Begleite-rin, dann wandte sic sich an Adrian und sagte: „Ihrsuchet Eine, mit der Ihr nicht vermählt seid, daIhr so zärtlich sucht."
„Das ist wahr."
„Jung und schön ist sie, hat dunkle Haare und