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die Stadt, aber Suche» und Nachfragen blieben gleicherfolglos; Alle, denen er begegnete und die er fragte,schienen ihn als einen Wahnsinnigen zu betrachten,und überdies waren sie von der Art, daß er sich nichtviel Vorschub in seinem Bestreben von ihnen hätteversprechen dürfen. Wilde Banden unordentlicher,betrunkener Zecher, Prozcffioüen von Mönche», oderhie und da einzelne Individuen, welche schnell vor-übereilten und jede Annäherung, jede Anrede scheu-ten, waren die einzigen Wanderer in den schauder-haften Straßen, bis die Sonne düster und gelb hinterden Hügel» unterging und die Dunkelheit den ge-räuschlosen Schritt der Pest umhüllte.
Drittes Kapitel.
Die Blüten unter den Gräbern.
Adrian fand, daß die Vccchini Sorge getragenhatten, daß der Hunger nicht der Pest znvorkommc;das Banket der Todten war hinweggcräumt und fri-sche Speisen und Weine aller Art — denn hieranhatte Florenz damals Ueberfluß — standen auf derTafel. Er genoß von den Erfrischungen, jedoch sehrmäßig, und schauderte davor zurück, Ruhe in Veitenzu suchen, unter deren prächtigen Decken der Todin »euerer Zeit so geschäftig gewesen war, schloßsorgfältig Thüren und Fenster, wickelte sich in seinenMantel und legte sich in dem Zimmer, in welchemer gegessen hatte, auf Polstern zur Ruhe nieder.
Bulwer, Rienzi. II. 8
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