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Der Tccchins, welcher das Wort geführt hatte,folgte ihm. „Ihr seid großmüthig, Signor, haltet;Ihr werdet frischere Speisen brauchen können, alsdiese verschimmelten Ueberrestc. Ich will Euch mit demBesten versehen, so lange— so lange Ihr noch etwasbedürft. Und hört — wen wünscht Zhr denn, daßich aufsuche?"
Diese Frage hielt Adrian zurück. Er sagte ihmIrenens Namen und alle nähern Umstände, die erselbst kannte; und mit wundem Herzen beschrieb erHaare, Züge nnd Gestalt des geliebten, geheiligtenWesens, die einem Dichter hätten Stoff geben kön-nen, nnd jetzt für einen Todtengräber als Leitfadendienten.
Die »»heilige Erscheinung schüttelte den Kopf,als Adrian zu sprechen aufhörte. „Volle fünfhundertBeschreibungen hörte ich in den ersten Tagen der^Pest,als es hier noch solche Geschöpfe, wie Geliebte undLiebende gab; es ist ein schöner Katalog, und eswird ein Stolz für einen arme» Becchino sein, soviele Reize zu entdecken oder auch nur zu begraben!Ich will mein Möglichstes thnn; inzwischen kann ichEuch, wenn Ihr in der Eile Eure Zeit noch aufsBeste benützen wollt, manches hübsche Gesicht undmanche anmuthige Gestalt empfehlen — —"
„Hinweg, Satan!" murmelte Adrian, „ich Narr,mußte ich meine Zeit an einen Menschen wie Dichverschwenden!"
Das Gelächter des Todtengräbers folgte seinenSchritten. Diesen ganzen Tag durchwanderte Adrian