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„Ha! ha! Rechtmäßiger Besitzer! Die Pest ist jetztHerrin über Alles! Nun, ich habe drei stattlicheBanden gekannt, welche diesen Palast letzte Wocheinne hatten, und habe sie Alle begraben —Alle! Esist immer ein anständiges Haus, das gute Kundschaftliefert. Seid Ihr allein?"
„Für wirklich, ja."
„Zeigt uns, wo Ihr schlaft, daß wir wissen, wowir Euch zu suchen haben. Ihr werdet, wie ich sehe,uns in den drei nächsten Tagen nicht bedürfen."
„Ihr seid artige Bcwillkommer!" sagte Adrian;„aber hört ans mich. Könnt Ihr die Lebende» ebenso gut anffinden, wie Ihr die Todten begrabt? Ichsuche ein Mädchen in dieser Stadt, wenn Ihr sie aus-findig macht, soll cs ein Jahr Eures Leichenverdien-stes aufwiegen!"
„Nein, nein! Das geht über unfern Beruf. Ebenso gut am Strande ein Sandkorn suchen, als einlebendiges Wesen in geschlossenen Häusern und gäh-nenden Grüften, aber wenn Ihr die armen Todten-gräber vorausbezahte» wollt, verspreche ich Euch denersten Platz in einer neuen Lcichengrubc; sie wirdgerade zu der Zeit fertig werden, wo Ihr eine solchebedürft."
„Hier," sagte Adrian, indem er den Elenden ei-nige Goldstücke hinwarf, „hier! und wenn Ihr mireinen angenehmere» Dienst erweisen wollt, so verlaßtmich wenigstens, so lange ich lebe, oder ich kann Euchuuch diese Mühe ersparen." Damit «erließ er dasZimmer.