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Lende Gestalten in das Gemach treten. Sie warenin grobes, schwarzes Tnch gehiillt, ihre Arme warenentblößt, und sic trugen große, unförmliche Masken,Lic bis auf die Brust gingen und nur drei kleine,runde Oeffnungen für Augen und Mund hatten. DerColonna zog halb sein Schwert, den» Gestalt undAnblick dieser Besucher waren nicht eben geeignet,Vertrauen cinzuflvßen.
„O!" sagte der eine, „der Palast hat heute einenneuen Gast bekommen. Fürchte uns nicht, Fremdling;Raum und Neichthum ist ja genug hier für alle »ochLebende in Florenz! ?er Lseco! aber hier ist nochein silberner Becher übrig — wie kommt das?" Mitdiesen Worten ergriff der Mann den Becher, denAdrian so eben geleert hatte und steckte ihn in seineBrust. Dann wandte er sich gegen Adrian, der dieHand noch immer an dem Griff des Schwertes hatte,und sagte mit lautem Lachen, das gebrochen und ge-dämpft durch seine Maske drang, „o, wir schneidenkeine Kehlen ab, Signor; der Unsichtbare erspart unsdiese Mühe. Wir sind ehrliche Leute, Diener desStaates, und kommen nur, um nachzusehen, ob derKarren heute Abend hier zu halten hat."
„So seid Ihr also-"
„Becchini!"
AdrianS Blut erstarrte. Der Becchino fuhr fort:„Und bleibt Ihr während Eures Aufenthaltes in Flo-renz in diesem Hause, Signor?"
„Ja, wen» der rechtmäßige Besitzer es nicht an-spricht."