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könne», daß zwischen seinem Schicksal und dieserschauderhaften Reliquie eine gewisse feierliche, unauf-lösliche Verbindung stattfinde. Etwas erleichtert,hörte er, wie seine Schildwache die Fremden anrief,und als sie in das Licht vorkamen, bemerkte er, daßsie Mönchskleider trugen.
„Belästige »ns nicht, Sohn," sagte einer vonihnen zu der Schildwache. „Auf Befehl des Legatendes heiligen Vaters heften wir an dieses öffentlicheDenkmal der Gerechtigkeit und des GrimmeS dieBannbulle gegen einen Ketzer und Rebellen. Wehedem von der Kirche Verfluchten!"
Sechstes Kapitel.
Der Fall des Tempels.
Es war ein Dvnnerschlag an einem heitern Tage —der Sturz des Tribuns von dem Zenith seiner Macht,während der Erniedrigung seiner Feinde, wo er miteiner Handvvll tapferer Römer — entschlossen, freizu werden, — für immer die der römische» Freiheitwiderstreitende Macht hätte zermalmen, die Rechteseines Vaterlandes sicher stellen und das Maß seineseigenen Ruhmes voll machen können. Ein solcherSturz war offenbar ein Hohn des Schicksals, dasihn durch Unfälle führte, um ihn an dem sonnen-hellen Mittag seines Glückes zu verlassen.
Am nächsten Morgen war keine Seele in denStraßen zu sehen; die Läden waren geschloffen —