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3. Geschichte der Judäer von dem Tode Juda Makkabis bis zum Untergange des judäischen Staates 1 (1905)
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Pompejus Einmischung in Judäa.

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Bei dieser Gelegenheit zeigte sich der erste unscheinbare Keim jenerspäter mächtig gewordenen Partei, welche, als Ansdruck des National-unwilleus, der römischen Allgewalt getrotzt und den Untergang desjudäischen Staates mit der Strahlenkrone des Heldentums verklärt hat.

Pompejus hörte aber weder auf die Beschwerden der Republikaner,noch auf die Rechtsgründe der streitenden Brüder; er hatte auch garnicht die Absicht, den Streit beizulegen, sondern wollte nur unter demScheine eines Schiedsrichters Judäa unter die römische Lehnsherrschaftbringen. Mit geringem Scharfsinn konnte er wissen, daß sich HyrkansSchwäche, bevormundet von seines Ratgebers Jntriguengeist, besser zuder Rolle eines römischen Schützlings eignen würde, als Aristobulstollkühner Mut, und war daher innerlich dem Schwächeren geneigt.Aber da er fürchtete, durch eine verfrühte Entscheidung in einen lang-wierigen Kampf, und noch dazu in einem für die Kricgsführung soschwierigen Lande mit Aristobul verwickelt zu werden und eben da-durch sein triumphierendes Erscheinen in Rom verzögern zu müssen,hielt er denselben mit Versprechungen hin. Aristobul durchschaute aberdie ihm gelegte Schlinge und wollte sie bei Zeiten zerreißen; er be-festigte sich darum in der Burg Alcxaudrion auf dem Berg Sartabaund hoffte von hier ans den Einzug der Römer verhindern zu können.Bald zeigte sich die Anmaßlichkeit der römischen Ländergier in ihrerganzen Nacktheit. Das gute Recht der Selbstverteivignng eines Fürsten,der in gar keinem Verhältnisse zu den Römern stand, betrachtete derrömische Feldherr als Empörung und Auflehnung und behandelteAristobul als einen widerspenstigen Aufwiegler. Pompejus zog gegenihn zu Felde, setzte bei Betsau über den Jordan, forderte ihn vonKoreai aus auf, unweit der Festung Alexandrion in einer Gegend,wo damals der beste Wein gezogen wurde, sich ihm auf Gnade undUngnade zu unterwerfen, und versetzte ihn mit falschen Hoffnungenund ernsten Drohungen in jenen Zustand der Furcht und Schwankung,

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llViii 22'b22-. Verständlich wird diese Stelle durch eine Kalirische Lina.Ii(n2e>' In derselben werden die Schicksale der 24 Priesterklassen bei der

Tempelzerstörung mitgeteilt, die ihren Wohnsitz in je einer Stadt hatten. DieLinaii ist ohne Zweifel einem Midrasch entnommen, in welchem die Ephemeridenund die Städte aufgezählt waren. Die ersten zwei Städte lauten: 117,2 '27221und L'iwx, dabei >2.72, und die letzten pr-br und n-iu. Die erste PriesterabteilungJojarib hatte ihren Sitz in Meron, das noch den Beinamen hatte m'272,2,die zweite Jedaja in Sepphoris. Die elftere hieß vollständig iii',2 2>i'i7'm'2722 und die zweite 2'7i°>v p72p >mvi'. Diese Namen werden in Jerus. z. St.agadisch gedeutet, die Deutung bezieht sich aber nicht auf die Hasmonäer,sondern auf den Untergang der 24 Ephemeriden.