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3. Geschichte der Judäer von dem Tode Juda Makkabis bis zum Untergange des judäischen Staates 1 (1905)
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Geschichte der Juden.

standen nächst. Die drei verworfenen Brüder Simon, Menelaos undLysimachos sollen von Benjamin entstammt gewesen feinst. Aber diesegeringen Reste konnten die ehemalige Scheidung nicht aufrecht erhalten.Selbst die abhängigen Familienkreise, die sogenannten Salomo-Sklaven(die zu Staatssklaven erniedrigten Chanaaniter) waren verschwunden.Sie scheinen durch ihre Beteiligung an den Kämpfen ihre Ebenbürtig-keit mit den übrigen Jndäern erlangt zu haben. Nur die ehemaligenTempel-Sklaven (Gibeoniten, idistlnnim genannt) bestanden noch, warenaber nur dadurch kenntlich, daß rein-israelitische Familien sich nichtmit ihnen verschwägerten 2). Aber ihre Dienstbarkeit, Holz und Wasserfür den Tempelbedarf zu liefern, hatte allmählich aufgehört. So bliebnur noch von dem Altertume das Priestertum zurück und an der Spitzedesselben die Hohenpriester ans dem Hause Jojarib, denen der Tempelund das Judentum ihren wiedergewonnenen Glanz zu verdanken hatten.Ihnen wurden die höchsten Ehren erwiesen. Der Hohepriester, der nuram Versöhnnngstage im Tempel zu fungieren brauchte, durfte sich zujeder Zeit am Ritual beteiligen. In diesem Falle leisteten ihm dieübrigen Priester in demütiger Haltung die nötigen Dienste st. Dieüblichen Anreden an denselben geschahen auf eine Ehrfurcht bezeugendeWeise:Mein Herr Hoherpriester" (lseiu lloben Zaäolst. Kam amVersöhnungstage der Akt an die Reihe, aus der Gesetzesrolle den dieFeier betreffenden Abschnitt vorzulesen, so überreichten ihm die höchstenTempelbeamten in aufsteigender Rangordnung die Rolle auf eine feier-liche Weise"). Wie es scheint, wurde dem Hohenpriester die Funktionübertragen, welche im pentateuchischen Gesetze dem Könige Vorbehaltenblieb, nämlich in jedem siebenten Jahr einen Teil des Gesetzbuches vor-znlesen. Zum Schlnßfeste des Erlaßjahres Pflegte er von einer Er-höhung im Tempelvorhofe dem anwesenden Volke die Gesetze und dieErmahnungen zur Befolgung derselben vorzutragenst. Nach Beendigungdes Rituals am Versöhnungstage gab ihm die ganze anwesende Volks-menge das Ehrengeleit vom Tempel bis an sein Haus st. Bei seinem

st Taanit IV, 5. Bergt, das. Osmara p. 12 a und Parall. 2 I>- 2 X >-! 1 LX

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st Bergt. B. II b, S. 301, N. 3.

2) Bergt, llsdamot 78 b. llerus. Iviclnaoliin 65 e.

st Tamiä 7, 1-3.

st lloma I, 3; 4, t. Tamil 6, 3. karab 3, 8.

st lloma 7, I.

st Aosephus Altert. IV, 8, 12. Da er vomloü oriSklst spricht, wie die Mischna (8ota VII, 8) von pp . 2 , 2 - 2 , so scheinter vom Vorkommnis seiner Zeit zu sprechen, wie er denn überhaupt bei derAufzählung der Gesetze altes und jüngeres zusammenwirft. st lloma 7, 4.