Simon Tharsi.
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daß er das Volk in einer großen Versammlung im Tempelvorhofeans der Verzweiflung, in die es versunken war, zur Siegeshoffnnngerweckte. Als er die Worte sprach: „Ich bin nicht besser als meineBrüder, welche für die Heiligtümer und die Freiheit starben," hallteihm der einstimmige Ruf der Versammlung entgegen: „Sei unserHeerführer wie Juda und Jonathan, deine Brüder! ^)" Durch dasVertrauen des Volkes an die Spitze gestellt, war Simon vor allemdarauf bedacht, Jerusalem gegen einen Handstreich von außen undAngriffe von innen sicher zu stellen und Tryphon die Zugänge insLand zu versperren. Joppe, die Jerusalem zunächst liegende Hafen-stadt, ließ er durch eine judäische Besatzung unter dem FeldherrnMattathias ben Absalom bewachen, um die Landung eines syrischenHeeres von dieser Seite zu verhindern; die Anhänger der Syrer wurdenaus Joppe ausgewiesen. Simon selbst zog ein Heer bei Adidazusammen, um gegen den Einfall der Syrer an der Niederung derMeeresküste gerüstet zu sein. In der Tat war Tryphon bereits vonAkko ausgezogen und hatte die Absicht, das durch die Kühnheit seinerUntat erschreckte Judäa zu überfallen, ehe es an Widerstand denkenkönnte. Er führte Jonathan als Gefangenen mit sich, weil er durchdie über dem Haupte des Lieblings der Nation schwebende Todesgefahrmehr Vorteile zu erzielen hoffte, als durch dessen Tod, indem er dadurchdie Unternehmung der judäischen Krieger zu lähmen hoffte. Als eraber hörte, daß Judäa gegen ihn gerüstet sei und in Simon einenanfopferungsmutigen Feldherrn gewählt habe, knüpfte er schlau wiederUnterhandlungen an. Er gab vor, Jonathan nur deswegen zumGefangenen gemacht zu haben, um sich die hundert Talente zahlen zulassen, die das judäische Volk an den königlichen Schatz früher gezahltund später eingestellt habe, und versprach, wenn diese Schuld getilgtund Jonathans zwei Söhne ihm als Geiseln zugeschickt sein würden,den Gefangenen freizulassen. Obwohl Simon die List, die hinter diesenForderungen steckte, durchschaute, ging er dennoch darauf ein, um sichnicht den Vorwürfen anszusetzen, als habe er den Tod seines Brudersveranlaßt. Tryphon empfing die verlangte Geldsumme und die Geiseln,setzte aber nichts desto weniger, wie Simon voransgesehen hatte, den Kriegfort; aber durch das judäische Heer gehindert, den geraden Weg einzu-schlagen, mußte er einen Umweg machen, um von Süden her, vonder zum idumäischen Gebiete gehörenden Stadt Adora, Jerusalem zubedrohen. Aber das Glück, das dieser gewissenlose Ehrgeizling heraus-forderte, ließ ihn stets im Stich. Ein starker Schneefall, wie er in