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Geschichte der Juden.
Der syrische Hof zeigte indes auch nach dein Absterben des Alkimos,daß er nicht mehr an den Neligionszwang dachte. Dieser Hohepriester,obwohl mißliebig, hatte keineswegs zu den wütenden Hellenisten ge-hört. Wenigstens weiß die Quelle nicht einen einzigen Zng von ihm zuerzählen, daß er die Auflösung des Judentums angestrebt hätte. Eswird ihm nur vorgeworfen, daß er sich durch Bakchides in die Hohe-priesterwürde habe einsetzen lassen, sich durch die syrische Macht be-hauptet habe und ein Gegner der Hasmonäer gewesen sei, gegen welcheer den Zorn des Demetrios zu erregen nicht ermüdete; aber es wirdnicht erzählt, daß er heidnische Institutionen cingeführt oder wesentlicheNeuerungen im Tempel vorgenommen hätte. Er war bloß ein Ehr-geiziger, der sich an die Tagesmacht anklammerte, um sich in seinerWürde zu behaupten. Das Vergehen, das ihm zum Vorwurfe gemachtwurde, wodurch er den Zorn des Himmels ans sich geladen haben soll,erscheint bei näherer Betrachtung noch keineswegs als Religionsver-letznng. Es bestand nämlich im Tempel zwischen dem inneren undäußeren Borhofe des Tempels eine Art Staket, welches wegen seiner-durchbrochenen Arbeit den Namen Sorsg (chald. 801-iAu, führte.
Diese Scheidemauer, das Werk der Propheten, wie man sie nannte,diente als Schranke für die Heiden, wie für die an Leichen Verun-reinigten, die nur bis dahin Vordringen durften. Am 23 . Marche-
Haurtstadt auferlegt war. ll) 5ÜV0 Sckel vom Tempel V. 42. «??wvav ist die erste P., „welche ich zu nehmen pflegte". In V. 41 ist nav -roö ol'x «Tkrököoaav ot «/ro ro7v /(-kll,7v ist ?r1kov«^ov gleich L/./elTrov,das Zurückgebliebene, nicht Bezahlte, Vulgata: guock rsligunm tnsrit;und statt ot zu lese» — 0 mix ct.-rkärä. . . ^or, wie die syr. Vers, gelesenhat: awrm »hl - - ' H OIL Im Original: H », 1 ; uh -W'U
«.-so Ei"" Finanzbeamte ist Widersinn. Der V. will sagen,daß die Steuerreste, die nicht gezahlt wurden, für das Werk des Heiligtumsgeliefert werden sollen. Abgabe vom Vieh ist nicht angegeben, wahrscheinlichweil nur wenige damals Viehzucht triebe» und diese wenigen in den Steppen(.Iwa-a) lebten. — V. 33 bis 34 sind auch unverständlich. Sie wollten offen-bar aussagen, daß nicht nur die Bewohner Judäas, sondern auch die Judäeranderer syrischer Länder befreit sein sollten, an Sabbat und Feiertagenihre Esel und Lastvieh zum Postdienste zu stellen («^«pl»), wie es Josephus(Xnl. XIII. 2, 3) richtig aufgefaßt hat. Man muß daher die beiden Versezusammenziehen: (x«i) r„7v xryvöiv ai'r-üv
(xal) Tläaal al ... X. vpll^ lj,,k,l«l Das erste x«c ist
zu streichen und das zweite ist mißverständlich entstanden, : eons. statt 2 . ImOriginal lauteten wohl d. V.: - - - v-r-im naa-i 17 : 2.1 haa am- oaaa a^::,
kV rij /jaal/.lt» ,,a„ beginnt ein neuer Vers. „Alle diese Tage sollen fortanTage der Frohnfreiheit und Erlassung sein." So sind die bis jetzt unrichtigausgelegten Stellen von den Abgaben und ihrem Erlasse zu verstehen.