Note 8.
457
-44.
. . . 2 N 12 22 - 1 - i'ip nsi .inri 112lip.1I .1121 iu 12' 1121 -222 221.>122 121 ' .1121 12
und dann über Amnion und Moab, über Aethiopien und Assyrien. BeiAmmon und Moab verweilte er am längsten und begründete das Strafgericht,weil sie Gottes Volk geschmäht und gelästert und höhnischeWorte über dessen Gebiet geäußert (2, 8—10): '2121 2^12 .1211 '.ip 2 v
i>' li'12'1 WIN '2 22IN2 111 2li NM .... 21122 ip li'12'1 '2P NN 1211 12'N P2P .'22
N 1 N 22 ' ".1 2 --. Es muß also in Josia's Zeit eine tiefe Feindseligkeit zwischenMoab und Juda bestanden haben. Auch Jeremia spricht von Moab's Hohngegen Gott, d. h. gegen das Volk Gottes (48, 42: i '121 7i ip w 2 M 2 12201 .Er, der überhaupt Reminiscenzen aus älteren Propheten in seine Reden cinflichr,hat eine Wendung über Moab, die auch in unserer Parris vorkommt.
Jeremia 48, 43—44. ! Jesaia 24, 17—18.
2121' l'ip 121 1121 INS1121 ilp2 22.1 1'11 P1N.111.12 lilpll 112.1 i.1 i2'.122 121 ' 1121
Schon aus dieser Parallelisirung ergiebt sich, daß das Bild in Jesaiaoriginell und in Jeremia nur Entlehnung ist, und dadurch ist auch Ewald'sHypothese von der nachexilischen Abfassungszeit dieser Partie gerichtet. Dochsuchen wir zunächst den Grund der Feindseligkeit zwischen Juda und Moab inJosia's Zeit auf, welche durch Zephanja constatirt ist. Reibungen zwischenMoab und den jenseitigen Stämmen können selbstverständlich nach Untergangdes Zehnstämmereichs nicht bestanden haben, da die Stämme Gad, Rsuben undHalbmanasse exilirt waren. Ammon hatte das Gebiet von Gad in Besitz ge-nommen (Jeremia 49, 1): 22 " i-ipa 12 P 1 12 in 22^2 vi' pii .2 .... p 2 p ' 22 "?.Auch Moab war der Erbe der jenseitigen Stämme geworden, wie aus JeremiaKap. 48 hsrvorgeht. Dis Feindseligkeit Moab's muß demnach direkt gegenJuda gerichtet gewesen sein. Erinnern wir uns, daß unter Chiskija Moabschutzflehend sich nach Zion gewendet hat, und daß die judäische Familie . 11 s2 M 2 von den Nachkommen Joab's die Thatsache voraussstzt, daß Juda eineArt Herrschaft über Moab hatte (s. 0 . S. 441). Dieses Abhängigkeitsverhältnißbestand, wie wir aus Zephanja's Worten erfahren, in der Zeit Josia's nichtmehr. Moab war nicht nur selbstständig geworden, sondern befand sich auch ineiner glücklichen Lage und äußerte Schadenfreude über das Mißgeschick, welchesJuda betroffen hatte. Diese Schadenfreude von Seiten des ehemaligen Vasallenwurde in Jerusalem schmerzlicher empfunden als das Mißgeschick selbst. Zephanjamotivirt das Strafgericht über Moab, weil es das Volk Gottes geschmähtund gehöhnt hatte. Auch der Provhet der in Frage stehenden JesaianischenPartie deutet die schmerzliche Empfindung in Folge des Hohns an (2b, 8):pini 12 ip 2 i- 2 ' ' 2 p 12111 . Da er nun in der größtentheils allgemein ge-haltenen prophetischen Rede an einer Stelle Moab hervorhebt, so leuchtet esein, daß die Schmähung von Seiten dieses Volkes in Jerusalem eine besondereErbitterung hervorgerufen hatte Daraus folgt, daß dieser Prophet dieselbeZeitlage voraussetzt wie Zephanja, und daß er demnach dessen Zeitgenosse ge-wesen sein muß, d. h. unter Josia gesprochen (oder geschrieben) hat svgl. hierzunoch die Zusammenstellung der anderweitigen Ansetzungen bei Kuenen a. a. O.S. 90 u. Marti S. 182f.
Nun setzt diese Partie eine allgemeine Verheerung voraus (24, 5 fg.). Siespricht von mächtigen gewaltthätigen Völkern (25, 3): v'-'ip 212 i'ip ip 2 p, undschildert sie (24, 4) wie ein Unwetter gegen die Mauer: i'p 2111 wr-ip ( 2 - 12 ) mi ' 2 .
>4?