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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 1 (1902) Vom Tode des Königs Salomo bis zum babylonischen Exile (586)
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Geschichte der Juden.

Sie deutet endlich an, daß die Feinde Juda's ebenfalls von den gewaltthätigenVölkern gelitten haben (27, 7): nn zi.nr on ',nv,v inr» nrirrn. WelcheVölker oder welches Volk kann in Josia's Zeit eine solche Verheerung gebrachthaben? Wohlverstanden noch während des Bestandes des assyrischen Reiches,der vorausgesetzt wird (o. S. 456), also noch vor dem Untergang Ninive's?Innerhalb der Josianischen Zeit kennt die Geschichte nur die Skythen als einsolches Zerstörung verbreitendes und schreckliches Volk. Folglich hat diese Partiedie Skythen zum Hintergründe. Sie spricht aber deutlich genug, daß Judaebenfalls in dieser Zeit viel gelitten hat (26, 16): in.or 122 (26, 13):

Sie schildert das Unglück, das über Juda damals gekommenwar, als einen Sturm (26, 2V) und braucht ein schönes Bild:Gehe, meinVolk, in deine Gemächer und schließe die Thüre hinter dir zu. Verbirg dicheinen kleinen Augenblick, bis der Sturm vorübergehen wird." Sie deutetendlich an, daß damals Leichen in Juda gefallen sind (26, 19): -rn-:

Daraus folgt, daß die Skythen auch in Judäa zerstörend gewüthet haben.Die Einzelheiten in diesem tief angelegten, räthselhaften, echt poetischen Stücketreten besser hervor, wenn man sich dahinter die grausige Verheerung durch dieSkythen denkt, die von dem Propheten als Geißel Gottes dargestellt werden,weil alle Weltdie Lehren übertreten, das Gesetz 'gewechselt, das ewige Bünd-niß aufgelöst hat" (24, 5).