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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 1 (1902) Vom Tode des Königs Salomo bis zum babylonischen Exile (586)
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Note 8.

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22'P2X 222 '122 ^!22 2X'2,2N '2^1 21H212. Welches Volk konnte als verworfenes,

gemeines, unangesehenes Gesindel, als Unvolk bezeichnet werden? DieAusleger haben dabei an die Assyrer gedacht. Aber diese werden in derbiblischen Literatur als uraltes, geachtetes Volk gleich dem Aegyptischendargestellt. Man kann also unter 2p »8 und i>22 12 weder die Assyrer nochdie Aegypter und noch weniger die Nachbarvölker Israels verstehen. Allenfallskönnte man dabei an die Chaldäer denken, von denen Jesaia 23, 13 ebenfallssagt: i'i »2 2x21 .1? 2'ivr pin ;i, daß dieses Volk früher nicht bestand. Alleindas Lied im Deuteron, kann nicht der chaldäischen Zeit angehören, denn eswird vorausgesetzt, daß Israel dem häßlichen Götzenthum sröhnte (IS18),und' auch, daß es bereits gelitten habe (Vers 3i>. 4243). Auf dieser Voraus-setzung ist das ganze Lied angelegt. Das Volk ist bereits empfindlich heim-gesucht worden. Anstatt sich die Schuld beizumessen, wälzt es sie in argerVerkennung auf seinen Gott: 221 n2i 222 2p im 18:22.1 '181. Dieses deiktischeum ist bedeutsam. Es weist auf einen Leidensstand hin, der in der damaligenGegenwart noch fortdauerte. Das Lied will eben diese Verkennung aus demHerzen bannen und betonen: daß Gott gerecht, treu und ohne Fehl ist (Vers 4).Die Leiden treffen das Volk wohl verdient und sollen auch dazu dienen, esseine Ohnmacht empfinden zu lassen (V. 36ö) 21,>1 11-p 22m m 18m -2 ini- '2.Aus allein diesen geht mit Gewißheit hervor, daß das verworfene Volk, dasnicht einmal den Namen Volk verdient, da eS weder Heimath noch staatlichenZusammenhang hat, sondern raubend und plündernd die Länder durchrast,Leisen über Juda gebracht und es bis zur Ohnmacht geschwächt hat, daß diesesVolk nur das skythische gewesen sein kann. Es ergiebt sich daraus, daß dieSkythen auch in Judäa gehaust haben. Sie haben es wohl plündernd, sengendund brennend durchstreift, so daß alle Habe, Werthvolles und Geringes (211x1 nsp)verloren gegangen ist. Jerusalem selbst scheinen sie aber nicht betreten zu habe»,sie hätten sich bei der Belagerung der jedenfalls festen Stadt lange aufhaltenmüssen, was wohl schwerlich in ihrer Absicht gelegen haben kann. Sie warenja nur gekommen, wie Ezechiel schildert: 2.111 1,22 .inv'8 . . . 12 128 . . . 88v> 88v88122 222- 22v'2 pifu 12,22 .11,22. Wahrscheinlich hat ihnen Josia, sowie derägyptische König Psammetich Schätze angeboten, um die Hauptstadt zu ver-schonen. Der Einfall der Skythen in Judäa kann daher als eine historischeThalsache angesehen werden, und er hat moralische und politische Nachwirkunggehabt.

Kann die skythische Verheerung in Palästina als Thatsache angenommenwerden, so könnte auch eine größere prophetische Partie auf diesen, derErinnerung tief eingeprägten Vorgang und diese Zeit zurückgeführt und demvollen Verständnisse eröffnet werden. Kap. 2427 in Jesaia, welche ein ein-heitliches Ganzes bilden, stechen so auffallend von dem echt-jesaianischen Stileab, daß die meisten kritischen Ausleger von Eichhorn bis auf Hitzig, Ewald,Bertheau, Bleek sie für pseudojesaianisch halten. Aber in der Bestimmung derAbfassungszeit derselben gehen sie weit auseinander; so setzt sie z. B. Hitzignoch in die assyrische Zeit, Ewald unter Kambyses während seines Zugesnach Aegypten sLuzzatto bezieht sie auf die Eroberung Babels durch Cyrusj.Diese Hypothese ist entschieden falsch. Denn Vers 27, 9 setzt voraus, daßJakob, d. h. Juda noch in Götzendienst versunken war, noch Ascherim undSonnensäulen hegte. Ferner wird Assyrien ausdrücklich genannt neben Aegypten(27, 13) und es ist auch angedeutet (27, I) unter dem Bilde der riegel-förmigen, langgestreckten Schlange 1-12 L'ii, sowie Aegypten unter der gewundenen