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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 1 (1902) Vom Tode des Königs Salomo bis zum babylonischen Exile (586)
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Note 7.

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Ordnung aufgezählt, zuerst Röuben, dann Simeon und Lern. Für Juda findetsich auch eine Andeutung, was aber hier auseinanderzusetzen zu weit führenwürde. Also für Simeon galt der Segenswunsch:Bringe ihn zu seinemVolke heim". Simeon muß also von der Gesammtheit getrennt gewesen seinund zwar zur Zeit, als die übrigen Stämme noch im Lande waren.Wo war Simeon? Nun, er war ausgewandert; wohin? Die Chronik sagt esuns, nach dem Gebirge Se'tr. Wann war er dahin ausgewandert? Jeden-falls noch vor der Regierungszeit Chiskija's. Denn zu seiner Zeit traf dasExil der Zehnstämme ein. Es ist unnöthig, die Beweiskräftigkeit dieser Stelleweitläufig auseinanderzusetzen, sie leuchtet dem kritischen Sinne sofort ein. DasFactum, das Dozy ermittelt hat, daß der Stamm Simeon oder ein Theil des-selben in der Fremde über Leiden geklagt hat, ist dadurch bestätigt, und auchdaß die Auswanderung vor Chiskija's Zeit stattgesunden hat. Aber das, wasDozy daran angeknüpft hat, ist gerade dadurch widerlegt. Die ausgewandertenSimeoniten blieben stets im Gesichtskreis ihrer Volksgenossen, im Gesichts-kreis der Propheten; sie können daher nicht nach Arabien ausgewandert sein,sondern müssen in der Nähe Juda's gelebt haben und zwar in Se'tr; auchwaren sie keineswegs verschollen. Daß die Sprüche (kroverbia, 31, 19) vonLemuel, dem König vonMassa" oder eigentlich von der Mutter einessimeonitischen Fürsten außerhalb Juda's stammen, und nur ein Ablautdes Namens hnw: oder hmv' sei, wie Dozy conjecturirt (a. a. O. S. 9V), istmehr als zweifelhaft; denn der Gedankengang dieser Sprüche erinnert zu sehran den Vorstellungskreis, wie er sich in Jerusalem unter Anregung der Pro-pheten und Psalmisten entwickelt hat. Nur die Form '12 und 10 für 'w undvielleicht auch poh» weisen auf die Zeit unter chaldäischer Einwirkung. Ausden hier behandelten zwei Stellen geht also mit Gewißheit hervor, daß dieNachricht der Chronik von der Auswanderung der 509 Simeoniten auf that-sächlichem Grunde beruht. Ganz verschieden davon ist die Auswanderung der13 simeonitischen Fürsten mit ihren Leuten. Diese fand zu Chiskija's Zeitstatt. Was die Localität betrifft, so ist nichts gegen die von den LXX erhalteneL.-A einzuwenden 11 ^ lohn, e«i? roö d. h. i'u sSo auch

Mühlau bei Riehm-Bäthgen s. v. Gedor, S. 49l^. Denn nur dort könnenLhamiten gewohnt haben. Gerar ist noch etwa 8 Kameelstunden in geraderRichtung von Beerseba, dem Hauptsitz der Simeoniten, entfernt, wenn es iden-tisch ist mit dem heutigen Um el-G'erar. Was o-npv Ketib (ompn Keri)betrifft, so braucht es nicht Minäer zu sein, die allerdings am rothen Meerewohnten, sondern einfachQuellen" v'vxo. Die Peschito giebt eine Be-stätigung dafür, sie übersetzt nämlich: 1222 nmi u '21 npw 2 b. h.

wno .vNL' mrro lem nni nn wn. Die Simeoniten haben also dis

Zelts der bei Gerar wohnenden Chamiten geschlagen und ihre Cisternen zuge-schüttet. Die Gegend von Gerar lag südlich vom eigentlichen Philisterland.Das paßt recht gut. Nachdem Chiskija die Philister besiegt und unterworfenhatte, fanden die Simeoniten Spielraum, sich auszudehnen und aus ihremGebiete, das durch die Ausbreitung des regierenden Stammes Juda für sie zueng geworden war, hcrauszukommen sVgl auch noch Schrader-Winckler,a. a. O. S. 141 sf., Riehm-Bäthgen II, S. 1503 b, vgl. 967^.