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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 1 (1902) Vom Tode des Königs Salomo bis zum babylonischen Exile (586)
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Geschichte der Juden.

Es giebt aber eine andere Stelle, welche deutlicher an die Hand giebt, daßSimeoniten irgendwo außerhalb der Heimath gelebt haben und zurückgewünschtwurden, und zwar noch vor Chiskija's Zeit. Ein 6rux intsi-prstmin istbekanntlich der Vers Deuteron, 38, 7 im Segen Mose's: x-22 228-, 22,2-2 nun. . . nu'2.1ex bni 2212' )>,p -2. Drei scheinbar unlösliche Schwierigkeiten bieteter der Exegese. Die eine ist, daß der Stamm Simeon in der Reihenfolge derStämme ausgelassen ist, die zweite, daß die drei ersten Stämme in abweichen-der Ordnung aufgeführt erscheinen: Rsuben Juda Levi, und endlichdie Unverständlichkeit des Passus: 1,8-22 wx imi,bringt ihn (den StammJuda) heim zu seinem Volke". Was soll das bedeuten? Gesenius, Hoffmannund Andere haben aus diesem Satze die Folgerung gezogen, daß der SegenMose's spät, sehr spät, etwa gar im babylonischen Exile abgefaßt sei; dennwenn der Stamm Juda zu seinem Volke gebracht, d. h. mit dem übrigenIsrael vereinigt werden soll, so muß er davon getrennt und in die Gesängen-schaft geführt worden sein. Allein dagegen sträubt sich der ganze Inhalt desStückes, da es das Vorhandensein sämmtlicher Stämme voraussetzt. Vergl. überdiese Schwierigkeiten und die vereitelten Versuche, sie zu lösen, Wilh. Volck,Segen Mose's (Erlangen 1873), S. 56 fg. Indessen sind sie längst gelöstund zwar von einem talmudischen Autor des zweiten Jahrhunderts, einfach,befriedigend und mit kritischem Tacte gelöst. Dieser Autor war R' Elisser,Sohn des Jose Ha-Gelili. Hätten die Kritiker von Fach dessen Ausgleichungdieser Schwierigkeiten gekannt, so hätten sie nicht zu verzweifelten Auslsgungs-künsten zu greifen oder falsche Folgerungen daraus zu ziehen brauchen.

Dieser R' Eliöser hat 32 Jnterpretationsregeln zum Verständniß räthsel-hafter oder einander widersprechend scheinender Stellen in der Bibel ausgestellt.Diese Regeln werden unter dem Titel: 2,x-28 '21 ^2 0112 2"?, auch unter demTitel 'pie angeführt. Citirt werden sie bereits von Autoren des elften Jahr-hunderts, vergl. darüber I. Reifmann, histor. krit. Abhandlungen, Heft 1(Wien 1866), S. 5 fg. Abgedruckt sind die 32 Regeln R' Eliöser's in den Tal-mud-Exemplaren nach dem Schlüsse des Tractates Berachot. Sie sind ausSimson Chinon's Kheritot mit dessen Zusätzen ausgezogen. Unter diesen Regelnist die 20 te, welche sich auf den Vers im Segen Mose's bezieht, von höchsterkritischer Wichtigkeit. Sie lautet: ,7 ivx ,,'8i .212 22.1:2- 2222 . . . 0222: 22,-22,11x222 12:22212'2 .281," ?2X'2 . 122--22 ?1',x 812 '22-82 . >2'2nb 1',x 812,

,2811,, P182 28 222 '222 P'2 . 12,822 ? p,2 . 22,2'2 22,' ,2 P2r 2'2 PP22 '222

222 8," >-222 ".22,2'p". Diese Regel wird von Kimchi, aus Jbn-G'anach entlehnt, mit unbedeutenden Varianten citirt zu Jeremia 33, 26. Esist eine außerordentlich kühne Diorthose.Die Bibel kann interpretirt werden,indem man einen Ausspruch, der an einer Stelle steht, aber nicht dahin paßt,auf eine andere bezieht. Wann kann es darauf bezogen werden? Wenn es nöthigist. Z. B.:-Und dieses für Juda", das wende auf Simeon an; denn fürSimeon ist es nöthiger, als für J,uda. Woher der Beweis? Von Nöuben.Nachdem Mose Nöuben gesegnet hat, sprach er:Und dieses für Juda", es istaber zu verstehen:Dieses für Simeon". In ihrer unbeholfenen Spracheleistet diese Bemerkung zum Verständniß der Stelle einen vortrefflichen Dienst.Diese interessante Notiz steht nicht vereinzelt, sie wird auch zur Stelle kurz inSifrß angeführt (Nr. 348 und daraus in Jalkut z. St.). Sie lautet hier:p>22 b2 ,222 2x .222 7i>e.2:2 22i>2 ".2212'7 2811,, . 228 222. Der Sinn des Versesist also: i:8'2.2 rep i>8, 11x22 ivp '2 >22 2282 11x222 28,1. Wie gut paßt dasWortspiel x-22 und 11x22! Die Reihenfolge der Stämme ist also nach der