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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 1 (1902) Vom Tode des Königs Salomo bis zum babylonischen Exile (586)
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Geschichte der Juden.

Auswanderung der Dreizehn zu Chiskija's Zeit stattgesnnden. Die Localität,in welcher diese sich angesiedelt haben, ist unbestimmt angegeben. Dagegenist die Localität der Auswanderung der 500 Simeoniten unter vier Führernganz bestimmt bezeichnet, nämlich daH Gebirge Se'lr, dessen Lage nichtzweifelhaft ist. Dozy's Behauptung, daß es das ganze Gebirge der arabischenHalbinsel bedeute (a. a. O. S. 46), hat er ohne begründenden Beweis auf-gestellt Nun drängt sich dabei die Frage auf: Hat die Auswanderung der500 gleichzeitig mit der der früher Genannten, also zur Zeit Chiskija's, statt-gefunden, oder früher oder später? Der Wortlaut spricht gegen die Gleichzeitig-keit, denn gerade durch die Wiederholung: i'pr- inb wb,n ppvv uo zv o.ni,will der Verfasser oder Referent hervorheben, daß die 500 nicht zur Gruppeder 13 Fürsten gehört haben, sonst hätte er einfach onm setzen sollen. Ausdiesem Grunde hat Graf (geschichtliche Bücher des alten Testaments, 1866)ganz richtig die beiden Auswanderungen auseinandergehalten Dozy, welcherdie 500 Simeoniten brauchte, um die 400 Amalskiter schlagen zu lassen, welchedem von David und seinen Mannen unter den Ihrigen angestellten Gemetzelentgangen waren, und sie noch mehr braucht, um israelitische Ansiedler fürMekka zu haben Dozy mußte consequent die beiden Auswanderungen in eineverschmelzen und diese viel früher ansetzen. Das Datum der ChiskijanischenNegierung hat für ihn nur die Bedeutung der Rücksicht, welche unter dieserRegierung auf die auswärts angesiedelten Israeliten genommen worden sei.Freilich fiele es ihm schwer nachzuweisen, wie Chiskija es angestellt haben kann,dis in Heg'as und bei Mekka wohnenden Simeoniten zählen und genea-logisiren zu lassen. Davon abgesehen, ist es durchaus thatsächlich richtig,daß Simeoniten mindestens zu zwei verschiedenen Zeiten ausgewandert sind.Denn aus zwei deutlichen Beweisstellen geht mit Bestimmtheit hervor, daß zurZeit Chiskija's Simeoniten bereits im Auslands angesiedeltwaren und sich nach der Heimkehr ins angestammte Land gesehnt haben.Einen Beweis für die Thatsache hat Dozy richtig geführt, den andern, vielentscheidenderen Beweis hat auch er übersehen.

Die bereits citirte Stelle Jesaia (a. a. O.) -mv -»pL-v nip nvn ue-v. . . nbn vn ipo u.-m iLv in» . . . nb'bu .nr> hat Dozy durch Rectificirung desTextes beweiskräftig dafür gemacht, daß sie von Ausgewanderten spricht, welchesich nach Rückkehr sehnten. Er stützte sich besonders aus die auffallende L.-A. Aguila's,der auch Theodotion und Symmachus folgen: npöx kM r»v? -/-kv/ovraeroü da hier deutlich von, sagen wir, solchen die Rede ist,

*) Zur Emendation der L.-A. hat Dozy richtig bemerkt, daß Aquila rin-uvVorgelegen haben muß; daher seine Uebersetzung Pküxorr«?, nur daß er dasSubjsct als Object angesehen hat, weil das Verb, im Singul. und das Nomenim Plur. steht. Dozy wußte aber diese Verlegenheit nicht zu überwinden. Erübersetzt den Vers (das. S. 64):Von Se'ir her rufen die Verbannten mirzu", ohne die Berechtigung zur Umwandlung des Sing in Plur. nachgewiesenzu haben, und den Sing, haben sämmtliche Versionen. Man muß also lesen:i'pe -2 -nun nn im Sing. Das r> vom folgenden Worte i'pvL kann durchVersehen angesetzt, und so aus -nun hier m-nun geworden sein,

-nu im Singular bedeutet nach hebräischem Sprachgebrauch als Collectivummehrere Flüchtlinge". Zur Abrundung des Verses muß zu b>b nochetwas ergänzt werden, denn kann nur 8tatn8 <ron8tr. sein, sodann bedeutetnb-b allein niemalsLeiden" (Ewalds Beweis aus Hiob 35, 10 beruht aufeinem Jrrthum). Endlich rst die Tautologie nu nb'bu cm sonderbar. Er-