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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 1 (1902) Vom Tode des Königs Salomo bis zum babylonischen Exile (586)
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Note 7.

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daß sie ganz verschollen oder aus dein Gesichtskreis der nachdavidischenGeschlechter geschwunden wären, weil sie sich weit ab in Arabien, um Mekka,angesiedelt hätten. Um die THatsache und die Zeit dieser Auswanderungzur historischen Gewißheit zu erheben, und die Stätte der Ansiedelung zu er-mitteln, muß die Untersuchung nach einer andern Methode, als Dozy dabeiangewendet hatte, geführt werden. Denn wollte man dem Gang seiner Unter-suchung folgen, mühte man das Kind mit dem Bade ausschütten, wie es Bertheauin der 2. Ausl, seines Comment. zur Chronik (1873, S. 19) zu thun scheint.Er bemerkt:Raum und Gelegenheit gestatten nicht tun Widerspruch gegenseine (Dozy's) Auffassung und gegen die Folgerungen, die er aus den Angabenunserer Verse (der Chronik) zieht, zu begründen".

In Chronik (I. 4, 2443) werden nämlich bei Gelegenheit der genea-logischen Aufzählung des Stammes Simeon zwei Auswanderungen von Simeo-niten referirt. Zuerst werden dreizehn simeonitische Stammfürsten namhaftgemacht und von ihnen wird erzählt: . . . 211121122 rm-v: 112122 amu i^n'2'2 112V2 2-21121 lix man . . . 2Mri 1P12 12P28 N'21 11128 1p 112 »1228 Iv8'i21'1N1 12!2'1 ... .12V M222 1VN 221P21 in: 21'8.1N IN >2'I 1111' 112 11 'PIN'. Daranschließt sich noch eine Relation von den Simeoniten (Vers 42 fg.): 12 )2 0121

.1128-11 N'INV NN 12'1 NVN11 . . . 1'vbsi NIN2 1221 2'I22N 1'pv 11b 1281 )1P2V111 21'1 1p 2V ,2121 p8op8. Vor Allem muß conslatirt werden, daß sämmtlichefachmännische Ausleger dieser Relation Historicität vindiciren, so sehr sie auchvielen Angaben und Erzählungen der Chronik geschichtliche Unterlagen absprechenund sie ins Reich der Sage verweisen oder auf Rechnung der tendenziösenAusschmückung setzen. Sie nehmen alle an, daß der Vers, der Chronik denBericht über die Simeoniten in einem älteren geschichtlichen Werke vorgeiundenund aus diesem wörtlich in sein Buch hineingestellt habe. Und in der Thatmachen die Erzählungen den Eindruck authentischer Geschichtlichkeit. Steht nundie Thatsache der Auswanderungen der Simeoniten fest, so müssen zwei Fragenerörtert werden, diechronologische Fixirung und die Zusammeng «Hörig-keit oder Gesondertheit der zwei Auswanderungen. Der chronologischePunkt scheint auf den ersten Blick gesichert, da bei der Auswanderung derdreizehn simeonitische» Fürsten angegeben ist:in den Tagen des KönigsChiskija". Allein der Passus ii'pii' -2-2 . . 2-21121 läßt es doch zweifelhaft,ob die Aufzeichnung der dreizehn Namen oder die Auswanderung indieser Zeit erfolgt ist.

Der syntaktischen Ordnung des Verses 41 nach, scheint der Verfasser dieAuswanderung chronologisch angeben zu wollen; denn sonst müßte manannehmen, zu Chiskija's Zeit habe eine Volkszählung oder genealogische Auf-nahme stattgefunden. Allein davon berichtet nicht einmal die Chronik. Siedeutet eine solche Aufnahme in David's Zeit, zur Zeit der allgemeinen Volks-zählung, an (I. 26,31) und führt ausdrücklich eine solche zur Zeit des judäischenKönigs Jotham und des israelitischen Königs Jerobeam II. an (das. 5, 17).Mag diese letzte Volkszählung historisch oder erdichtet sein, jedenfalls folgt da-raus, daß die Chronik selbst eine andere, etwa zur Zeit Chiskija's, nicht geltendmacht. Daher ist es wohl wahrscheinlich, daß sie die Auswanderung derdreizehn simeonitischen Fürsten mit ibren Leuten zur Zeit Chiskija's hat an-setzen wollen. Uebrigens giebt Bertheau, der die Zeitbestimmung auf dieZählung bezieht, selbst zu, daß die Auswanderung in dieselbe Zeit gesetzt werdenmuß,denn die damals ausgeschriebenen Fürsten werden ausdrücklich (V. 38)als diejenigen bezeichnet, welche den Zug unternahmen". <S. 47) Also hat die