Note 7.
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Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist Psalm 21 ebenfalls auf Chiskija gedichtet.Ewald schwankt zwar zwischen Usia und Chiskija; allein auf den Elfteren patztkein einziger Zug, während auf den Letzteren einige passen, namentlich Vers 8:sphp 22212: '.22 2222 '2, wenn man diesen Zug mit Könige II. 18, 5 vergleicht.
Noch individueller ist der Zug Vers 5: ii 2121,22 12p huv 2»n. Da Chiskijawährend seiner Krankheit um Verlängerung seines Lebens gefleht hat, so patztdieser Zug ohne Weiteres auf ihn. Denkt man sich den Psalm gedichtet zurZeit, als Chiskija genesen war, aber dis andere Gefahr von dem assyrischenFeinde noch drohend dastand, dann erhält der ganze Psalm Prägnanz. DerPsalmist knüpfte an die Errettung des Königs vom Tode die Hoffnung, daßauch die andern Gefahren abgewendet werden würden, indem Gott die Feindevertilgen werde (Vers 9—13), wie Hupfeld richtig ausgelegt hat, daß diezweite Person zum Schluffe sich ebenfalls auf Gott beziehe. Der Grundgedankedes Psalmes ist, daß sich der König des Sieges erfreuen werde (Vers 2). Daßder Psalm 20 sich ebenfalls auf Chislija bezieht und mit 21 in Verbindungsteht, ist möglich, läßt sich aber nicht erweisen. Aber der Königspsalm 61 isthöchst wahrscheinlich auf Chiskija gedichtet. Das Gebet (Vers 7—8) 7p o-v'L'.-Hu 22,7 . . . ->'21,2 7222 -2' setzt voraus, daß das Leben des Königs
bedroht, und daß er gottessürchtig war, zwei Züge, woran Chiskija ganzbesonders zu erkennen ist. Auffallend ist nur, daß der Psalmist dieses Gebetweit entfernt vom Lande an Gott richtete: p2nn .27,22, und daß er sich nachdem Tempel sehnte: 2:22^17 1H21N2 .-nun. Wo weilte damals der Dichter? War eraus Jerusaleni während der Belagerung entflohen? (Vgl. „Krit. Comm." desVerfs. II, 385 f.j.
Psalm 45 bezieht sich mit noch mehr Wahrscheinlichkeit auf Chiskija unddurchaus nicht auf Salomo, an dem Hupfeld sesthält, jedenfalls richtiger als deWette's persische Könige oder Hitzig's Achab. Denn Vers 7 7222 2M22, ,227 12221Npaßt nur auf einen einheimischen und frommen König und demnach auf Chiskijabesser als auf Salomo, noch mehr Vers 5 . . . . ,227 .21:7, 1222« 121 222 21H7
Denn die .2117, welche hier als eine besondere Tugend gerühmt wird, war durch-aus kein Charakterzug Salomo's. Diese Tugend und das Wort dafür sind erstdurch die Anawim ausgeprägt worden (Vergl. 0. S. 406). Auch iiw-v u>2v (V. 7)paßt auf Chiskija. Nimmt man V. 13: 27 'i'r-'p . . 22:122 212 2121 mit Ewald
(wie es nicht anders möglich ist, da das 1 nicht vor einem Vokativ stehen darf)nicht als Tyrustochter, sondern als „Tyrus", wie 2027,2 22, 2,in 212 undH22 22, so fällt die Anspielung auf sine Heirath des in diesem Psalm besungenenKönigs mit einer Tyrisrin, etwa auf eine solche Salomo's weg. Nimmt manN. 1l 727 M2e>, nicht als Volk, sondern als Stamm, dann fällt auch der Schein-beweis weg, als wenn die Königin aus einem fremden Volke dem König zu-geführt worden wäre. Gerade weil sich dieses Eptthalamium (.2,2-1' i-v) aufeinen so gerechten, so gottesfürchtigen, bei der Sängerklasse so beliebten Königbezieht, ist es würdig befunden worden, dem Psalter eingereiht zu werden.Wie käme es sonst in diese Sammlung? Für Liebeslieder ist kein Platz in denPsalmen. Liest man V. 8: 122222 statt des grammatisch und metrisch unpassenden22222, so ist jede Spur vertilgt, welche einen Wahlkönig vermuthen lassen könnte.Uebrigens scheint aus Vers l l—12 herauszuklingen, daß die Braut sich durch dieWahl zur Gattin eines Königs nicht so sehr beglückt gefühlt hat. Der Dichterscheint sie aufmerksam zu machen, sie möge doch die große Ehre würdigen, daßsie die Gemahlin eines solchen Königs werden soll. Darum rühmt er imVers 13, was für Geschenke Tyrus'und seine Handelsherrn „die reichsten der Völker"