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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 1 (1902) Vom Tode des Königs Salomo bis zum babylonischen Exile (586)
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Geschichte der Juden.

König ermahnt, sich ihrer anzunehmen, sind nicht als lästige Bettler, sondernals jene verarmten Dulder, die 2-»x, anzusehen (vgl. o. S. 406). Daß vonSolchen die Rede ist, dafür dient zum Beweise V. 5: 2-22- 2x zmi->. Hier istnichts zu emendiren oder umzudeuten. Das Subject sind die vorangegangenen2x --:x und fva.-i -22, und das Object bleibt Gott. Der König möge und wirdden Duldern beistehen und die Unterdrücker unterdrücken, damit sie Gott ver-ehren können: 07, beim Aufgang der Sonne und 11- -22b (temporal)

vor dem Aufgange des Mondes, d. h. frühmorgens und gegenAbend: 1,221 2ix, zur Zeit der beiden Tagesopfer, 1P21 1122 und 21x1 1122,wie Ps. 92, 3: nib-b2 -12:2m -121 1.222 i-nb (vergl. Ps. 141, 2). Der Psalmistvon 72, wahrscheinlich selbst ein Levite von der Sängerklasse, dachte zunächstbei Abfassung dieser dichterischen Adresse an den neuen König an seine Leidens-genossen, die verarmten Leviten. Diese Dulder soll der König von ihren bis-her erlittenen Unbilden 22121 11.12 erlösen. Der Psalmist sprach dieselbe Er-wartung aus, welche Jesaia von dem Sproß aus Jsal's Wurzel hegte (II, 4):PI.I '117b 1,21-22 1-211, 2-bi ,012- 2221. Wir haben also für diesen Psalm Ana-logieen in Hülle und Fülle aus der Zeit Chiskija's. Man kann noch ein Argumentdafür anführen, daß es sich in Chiskija's Zeit um die armen Dulder gehandelthat, und daß sie Mittelpunkt der Wünsche und Erwartungen waren. Die

Adresse in Ps. 72 denn für eine solche darf man ihn nach Ton und Inhalt

wohl halten scheint nicht ein frommer Wunsch geblieben, sondern realisirtworden zu sein. Der in Sam. I. 2, 110 eingeschaltete Psalm spricht ent-schieden dafür. Denn daß er nicht von Hanna gesungen wurde, braucht wohl

nicht bewiesen zu werden. Der Vers ,1-2,2 ;ip 21-, wbr-bx ;i>, setzt einenKönig voraus. Nun hat dieser Psalm zum Mittelpunkt: ... bi irx-2 2-p21112- in- no-i 2-2-12 ax 2'2-iib, und dieser Vers spricht von einer Thatsache,daß die Armen aus dem Staube erhoben und auf Fürsten-, d. h. Richter-Throne gesetzt worden waren. Deutlich genug giebt Vers 5 dieses Verhältnißan -bn 2-2x11 1122-2 2ib2 2-x22-. Diese aus dem Staube erhobenen ArmenwerdenFromme" genannnt, Vers 9 1-1-21 -b-i. Darum beginnt der Psalmmit einem Jubelgesang, daß so Unerwartetes und Erfreuliches eingetreten ist.Wer hat diesen Umschwung herbeigeführt? Ein König, ein Gottgesalbter. Kannman dabei an einen andern König, als an Chiskija denken? Kurz dieses Psalm-sragment bezeugt, daß Chiskija dem Wunsche entsprochen hat, welchen diepsalmistische Adresse von ihm gehegt und das psalmiftische Programm ausgeführthat, das er selbst aufgestellt hatte.

Mit dem in Samuel eingeschalteten Psalm hatPsalm 75 frappante Aehnlichkeit.

Samuel: Psalm:

7) 22,12 rjn b-22,2. 8) 2-1- i b-rv- 11.

) I21 2i-bx n-n Pin -,222 'ib. 4) i-ivx -1221 --ix.

3 ) pix n-' 11122 11122 11211 wn bn ^ 6 ) pix n.-nw,1211 2221p 2112b i2'ii bn.

9) >21> 1V12 2-xvlI 122» 1-1-21

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21 .

II) 1121p 1222111 xi2N 2-xvi -21p bri

.P-12'

Dieser Psalm scheint ebenfalls in die Chiskijanische Zeit zu gehören. Erist an Vornehme gerichtet, und warnt sie, sich nicht zu überheben; denn ihrSturz sei unter einem gerechten Könige nahe ssJmKritischen Commentar"II, 446 meint der Vers., der Psalm sei zwar vorexilisch, es gebe aber keinenAnhaltspunkt für seine Abfassungszeit. Nach Keßler dagegenfügt er sich vor-züglich in die Zeit des assyrischen Angriffs" (Jes. e. 36 f.)si