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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 1 (1902) Vom Tode des Königs Salomo bis zum babylonischen Exile (586)
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Geschichte der Juden.

aufgelegt hatte, zusammen beriethen, das Joch abzuschütteln. Darauf bezieht sichder Psalm mit hoher Wahrscheinlichkeit. Die Sprache und Diction zeigen keineSpur von Jugend. Hitzig's Hypothese, daß Alexander Jannai der Autor ge-wesen sei, wird wohl niemals Beifall finden. Diese Psalmen 101 und 2 darfdie Kritik, sowie jenen Dankpsalm Chiskija vindiciren, und zwar scheint dererste im Beginne seiner Regierung, der letzte dagegen nach der Unterwerfungder Philister und anderer Nachbarvölker, also nach der Befreiung von Sancherib'sInvasion, gedichtet zu sein.

Ta Chiskija's Dankpsalm in Jesaia eine historische Wichtigkeit hat, so istes nothivendig, die Dunkelheiten desselben zu erläutern. Vers 10 ist das Wortnono nicht erklärbar; einige griechische Versionen haben: kr auch eine

aramäische Version hat: urnmrv; man muß also dafür lesen'rna, wie Ps. 102, 2S.' 2 - svgl. dagegen Luzzatto.und Marti z. St.j. Chiskija war zur Zeitseiner Krankheit und zur Zeit der assyrischen Invasion 39 Jahre alt, also un-gefähr in der Hälste des Menschenalters. Zu Vers 11 hat der Text der I-XXstatt v"n7, p-ma .m . 1 » .-m-m zwei abweichende Uebersetzungen, von denen eineein Glossem zu sein scheint, oöxkr- l'öoi owrijp-ov roü 6k»ö ent /s?tstisvrlxv, und vr'xör» //7, t'öe- - awr-sp-av -roü ent § (wohl auch hier

zu ergänzen !s-,1r-rwr). Also anstatt des unerklärliche» m .m entweder '.v ripmnoder vpmm. Diese L.-A. beleuchtet die Zeitlage. Der König erwartetdie Errettung von Sancherib's Invasion ganz bestimmt, indessen erkrankt er sehrschwer und kommt dem Tode nahe. Er konnte also nicht hoffen, die Errettungvon Seiten Gottes oder die Errettung Jsraet's zu schauen. Das ist derungezwungene Sinn dieses Verses. Vers 13 'wm, welches im Targum durchwiedergegeben ist, ist nichts anders als sSo auch Marti, z. St.j.Der zweite Halbvers ipi aim scheint dittographirt von Vers 12 zu seins Marti, z. St.j Vers 14: onvb mp ,^1 geben I-XX durch -Lk-.t/iov --«p,4 roü ,Äk'-rk-v »e d. h. llwllb U'p ibin sAndere Vor-

schläge macht der Vers, in den Lwsmkationssj. Das Uebrige ist noch dunkel.Der dunkelste Passus ist V. 18: mmm 'mv "n vw «:in.

Er ist nur erklärlich, wenn ein König das Gebet gesprochen hat, und zwarzur Zeit einer Bedrängniß. Der König wurde als der Lebensodemdes Volkes angesehen, der, wenn er erlösche, den Tod des Volkes herbeizöge.Vergl. Klagelieder 4, 20: wem mrn nw. Darum bittet Chiskija, Gott möge

ihn leben lassen und gesund machen, für sie (für das Volk o.-r^p), damitsie fort leben können nw denn für jeden von ihnen ist der Hauch meinesLebens: mn "n sv.-mj Vers 17 'v no hat keinen Sinn. Das erste-m ist ein Verbum im Kal von im (Hiphil d. h.vertauscht, ver-

wandelt",also in Glück ist mir das Bittere vertauscht" s,,'!- -mmschlägt der Vers, in den Xmenäatione8 vorj. Statt muß man wohl lesen:d. h.zurückgehalten" sSo auch Marti z. St.j und zu nnem ist zuergänzen r>inr>. Zu Vers 20 muß man vor ergänzenGott

hat verheißen". Targum und Peschito haben also up'eu-ch mn '.n

Gott hat verheißen,uns zu retten". Aus diesem Schlußvers, aus Vers 16und der nach I-XX nothwendigen Ergänzung rnivn geht hervor, daß dieKrankheit Chiskija's während der Belagerung Jerusalem's stattgefundenhat, und Chiskija in Folge der Genesung noch mehr überzeugt war, daß dieRettung Jerusalem's und des Volkes nicht ausbleiben werde. Das Gedichtbestätigt demnach, was in Jesaia's Verkündigung mitgetheilt wird (das. 38, 5),daß Gott sein Leben um 15 Jahre verlängern, ihn von den Assyrern errettenund die Stadt beschützen werde, um David's Willen.