Note 7.
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brennen ( 7 , 80 fg.), d. h. doch wohl gegen das Gesetz handeln, und doch be-haupten, weise zu sein und Gottes Lehre zu haben. Der Schluß dieser iro-nischen Wendung ist: v.22 22 2222, 12.22 '>-> 1012 2:2 (das. 8, 9 ). „Sre ver-werfen Gottes Wort (oder wie I-XX haben vn^ov x,unv was fürWeisheit haben sie?" Also nicht Fälschung des Gesetzes rügt der Prophet,sondern dis Ruhmredigkeit derer, welche das Gesetz zu kennen vor-geben und ihm zuwider handeln. In diesem Sinus muß der dunkleVers ausgelegt werden. Schwierig ist nur das Verbum 2v>', weil man dasdazu gehörige Subject vermißt. Annähernd gut übersetzen I-XX:
ipvh bedeutet hier vergeblich, zwecklos, wie Samuel I. 2b, 2 lund wie überhaupt ipv mit uns und am gleichbedeutend ist. Also: vergeblich istes (das Gesetz) geworden", oder „vergeblich hat er (Gort) es gemacht,"und der Schlußvers kann nur bedeuten: 2>2°>2 (2?) 2.22, 2--, „ein vergeblicherGriffel ist der Griffel der Schreiber" (welche das Gesetz abschreiben). SolcheEllipsen des Subjects, wenn das Wort bereits beim Prädikat vorkommt, sindim hebräischen Styl nicht selten; wie z. B. 221 1202, m.ihx z.222 und andere St.Der Prophet ironisirt also nicht die Fälschung des Gesetzes, sondern die Ver-geblichkeit desselben, da es nicht geübt wird. Es ist dieselbe Rüge wie inPf. LO, 16 — 17 : NiUD 22m p°> ',i>22 nv.21 '>22 2208 1°, .12 2'2^n 22.2 xvitzi
z'222 '222 -sttr.2, 2212. „Zum Frevler spricht Gott: was hast du meine Gesetzezu rühmen, und trägst meinen Bund (meine Bundeslehre) auf deinem Munde,während du Zucht hassest und meine Worte hinter dich wirfst"? Aus Jeremiafolgt also das gerade Gegentheil von dem, was Dozy daraus beweisen will.Das Gesetz der Lehre war vorhanden, Schreiber haben es copirt und ver-breitet, aber befolgt wurde es nicht. Es ist dieselbe Rüge, die Zeremia auchanderweitig ausspricht ( 2 , 8) un-i- nb .2212.2 'wem, „die Inhaber des Gesetzes(die Priester) achten oder kennen mich nicht". Hätte er die Fälschung geißelnwollen, so hätte er bei dieser Gelegenheit sich anders ausdrück n müssen. —Kurz die Beweise von Interpolationen und Fälschungen in der Thora hängenan Spinngeweben. Der Pentateuch mit seinen zwei Abtheilungen bildet eineinheitliches Ganzes und war lange, lange vor dem Exil und vor Esra abge-schlossen und veröffentlicht. Es ist recht schmerzlich, einen Koryphäus aufdem Gebiete der arabischen Literatur, Herrn Dozy, dem die wissenschaftlicheWelt so viel für die exacte Kenntniß der spanisch-arabischen Geschichte verdankt,in Gesellschaft von Marodeuren der Kritik zu sehen. Er hat durch seine Prä-misse von Interpolationen im Pentateuch seine Untersuchung über die Ein-wanderung der Israeliten in die arabische Halbinsel in der Zeit David's aufUngrund gestellt, und dadurch hat er auch das Haltbare seiner Hypothese un-sicher gemacht.
7.
Der König Chiskija, seine Psalmen, die Psalmen seiner Zeit nndandere, wenig bekannte Dargänge nnter seiner Regierung.
Es zweifelt Keiner unter den Fachmännern daran, daß Chiskija dichterischeBegabung besessen hat. Denn die Echtheit des ihm beigelegten Dankgebetes(Jesaia 38 , lv— 19 ) wird von Niemandem s(Für die Echtheit u. A. auch Dill-mann und v. Orelli z. St., dagegen jedoch Marti, vgl. die Litteraturangabendaselbst) in Abrede gestellt. Es wird also zugegeben, daß Ehiskija der Dichter