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Geschichte der Juden.
der verschiedenen Leprosen, der Leibesfehler, der Gegenstände aus der Stifts-hütte, o'oip, vrio, nmftb, der verschiedenen Edelsteine, der Verba, nwbrm,
Um diese Kleinigkeiten kümmert sich W. nicht im Geringsten, und ebensowenig um richtiges Textverständniß. Sonst könnte er nicht so gewissensruhighinschreiben: die Patriarchen pflanzten Bäume, d. h. heilige Bäume (S. 31).was beweisen soll, daß diese Erzählungen jünger seien als das Deuteronomium,welches das Pflanzen von Aschera's und jedes Baumes verbietet. Aber wo findetsich denn in der Genesis, daß die Patriarchen solche Bäume gepflanzt hätten?Nur von Abraham wird erzählt (G. 2l, 33) vrv -moo brm pu»,. Allein ist denndie oberflächliche Interpretation auch richtig? Das Wort brm kommt nur hier undSamuel I, 31, 13 vor .ivmv bn.-«.-, nnri Aber hier giebt die Parallele
Chronik I, 10, 12 die richtige L.-A. onn. Unter einem Elah-Banm
pflegte man die Leiche theurer Personen zu begraben (G. 35, 8). Wie nun,wenn man nun auch in der Erzählung von Abraham liest: „Er spannte sein„Zelt" aus in Beerseba" (ftnn statt brm), so bleibt ja nichts von der Tama-riske, die Abraham (bei W. irrthümlich Isaak) gepflanzt haben soll?. Mandarf nicht etwa Anstoß an xum nehmen, da sonst noch statt nu: gebrauchtwird (Daniel 11, 45 pum, Jesaia 5, 16 o-vv Eine ähnliche Emendation
ist nöthig für Josua 24, 26: ^ vipor -mm rmn ow nämlich zu
lesen bnnn rmo, und zwar 'n -mm. Denn unmöglich kann der Vers, von
Josua oder, wie man zu sagen pflegt, der Deuteronomist, zum Jrrthum Ver-anlassung haben geben wollen, daß eine Terebinthe oder sonst ein Baum beimHeiligthum in Silo gestanden hat, da das Deuteron, dergleichen geradezu ver-pönt. Statt muß nothwendig nach Septuaginta gelesen werden .-fts, (24, 1;25). Wan muß hier entschieden bnu.-; lesen; so ist das apll b.-m in Silo, dessenNichtexistenz zur Zeit des Deuteronomisten W.'s Hauptargument bildet, ausJosua hier, wie aus 18, 1 erwiesen. Zu allen diesen ausfallenden Schwächen,milde ausgedrückt, kommt bei W. der höchste Grad der Willkür hinzu in derAbgrenzung der supponirten verschiedenen Quellen oder Urkunden im Complexdes Pentateuchs. Verstößt ein Passus innerhalb eines abgegrenzten Bestand-theils gegen seine Hypothese, so wird er, unbekümmert um den Zusammenhangmit dem Voraufgehenden oder Folgenden, ausgesondert, und, je nach Bedarf, älteroder jünger gemacht. Diese Zerstückelnngsmethode, die auf die HomerischenEpen angewendet wurde, beleidigt noch mehr das ästhetische und kritische, alsdas religiöse Gefühl.
(Und schließlich wie soll denn nach der Vorstellung der Zerstückelungs-kritiker die Einführung des ihrer Meinung nach untergeschobenen Gesetzes vorsich gegangen seinds „Esra und seine Gehülfen" oder die jüdischen Schriftgelehrten
*) Mutz nun an einer Stelle statt bem gelesen werden, und ist an derandern Stelle wahrscheinlich dis richtige L.-A b.-m statt imm, so wird auch disdritte Stelle, wo rrm vorkommt (Samuel 1 24, 6) nno, zu lesen sein
rftn,-!. Denn brm als Baum kommt weder im Arabischen noch Syrischen vor,auch nicht im Talmudischen (Levy hat das Hort im Wörterbuchs falsch erklärt).Denn bedeutet: groye Ketten, wie Nascht es richtig erklärt (Beza 27 b und
zum Theil auch Aboda Sara 71i). Statt pva in Jerus. muß gelesen werdengleich dem voraufgehenden Worte. In Genesis Nabba V 54, wo dasbiblische dem erklärt wird, denkt der Erklärer nicht im Geringsten daran, daßes eine Baumart bedeuten könne, sondern allenfalls en->r. Merkwürdigerweiseübersetzt I-XX dem conseguent «poup«, ein Feld- oder Gartenstück.