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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 1 (1902) Vom Tode des Königs Salomo bis zum babylonischen Exile (586)
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Geschichte der Juden.

seine Herrlichkeit verkündeten. Ein großer Theil des Psalters legt Zeugniß fürihr Dasein ab; denn ohne diese Voraussetzung ist dieser Theil vollständigräthselhaft. Unter Chiskija wurden sie an den Hof berufen und spielten daeine einflußreiche Rolle (vergl. Note 7), und während des babylonischen Exilsbildeten sie die 22 121 2 »i 2 n (vergl. Note 9).

6.

Composttion der Thora oder des Pentateuchs.

Eine gründliche und erschöpfende kritische Beleuchtung der Composttionund Abfassungszeit des Pentateuchs könnte in einem Buche erledigt werden,die Widerlegung der Jrrthümer und der schiefen Urtheile, welche bezüglichdieser Frage verbreitet sind, würde aber ganze Bände erfordern. Der Histo-riker der israelitischen Geschichte kommt dadurch in große Verlegenheit. Erdarf diesen Punkt nicht übergehen und darf ihm doch nicht die Ausführlichkeitwidmen, soll die Anmerkung dazu nicht zu einem Volumen anschwellen, wie siein weitläufigen Monographien oder auch nur in den Einleitungsschriften zumalten Testamente gegeben ist. Der Historiker muß sich auf das Allernoth-wendigste beschränken, um seinen Standpunkt in dieser kritischen und dornigenFrage anzugeben. Er muß dadurch in Conslict mit den Fachmännern gerathen,deren Namen mit dieser Frage eng verknüpft sind. Immerhin. Vielleicht gelingtes, die Erledigung dieser Frage auf ein geringes Maaß zu reduciren, und denapparativ eritiou8 zum Pentateuch, der in seiner gegenwärtigen Gestalt fastunübersehbar und überwältigend ist, seines Ballastes zu entledigen und dieSchlagwörter, Formeln und Hypothesen, welche seit einem Jahrhundert einGeschlecht dem andern überliefert, und die oft unbesehen als richtige Voraus-setzungen angenommen werden, aus der Welt zu schaffen. Ein Ansatz dazu istin neuester Zeit bereits gemacht worden.

Um die Leser in den Stand zu setzen, sich ein selbstständiges Urtheil überComposttion und Äbfassungszeit der Thora zu bilden, ist es nothwendig, dieGenesis der kritischen Erörterungen und Hypothesen vorauszuschicken, denn alleJrrthümer und Rechthabereien, die sich bei der Behandlung dieser Frage kundgeben, stammen von diesem Ursprung.

Der erste, welcher einen Zweifel an der Integrität des Pentateuchs aus-gesprochen hat, war kein Fachmann, sondern ein jüdischer Arzt und Hofmannan einem maurisch-spanischen Hofe, Isaak Jbn-Kastar Ben Jaschusch (st. 1056),bekannter unter dem Namen Jizchaki. Denn wenn auch Hieronymus Esradeninstaursckor ksntatsuelii" nennt, so wollte er damit keineswegs einkritisches Urtheil aussprechen, sondern die Ansicht seiner jüdischen Lehrer wieder-geben, daß Esra, der die Thora in die Gemeinde verpflanzt hat, gleichsam ihrWiederhersteller gewesen sei. Jizchaki dagegen sagte gerade heraus, daß diePartie von den Königen Jdumäa's (Genesis 36, 30 fg.) erst in Josaphat's Zeitin den Pentateuch hineingekommen sei (Jbn-Esra z. St.): > 12-2 '2 12222 irm 'pn-."

.ylv.lb 2N2 12221 222V 122 222.2V 2^'5n> rib'iml.2V222 2NI 22,221 I22V12'

Der Schelm Jbn-Esra, der sich sehr entrüstet gegen diesen Ausspruch stellte, hataber bekanntlich noch viel Verfänglicheres aufgestellt, und es darum in Form einesGeheimnisses angedeutet in der bekannten Stelle zu Deuteronom. 1, 1 pari vni

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