Note 4.
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den Titel 1-12, er war 2-22 Palastaufseher und hatte die Macht einesmasor 4 oinu 8 . Es folgt aber aus dieser Rede, daß dieses Amt ein stetigeswar. Denn, wie Jesaia Schebna's Sturz prophezeit, fügt er gleich hinzu, daßein Würdigerer seine Stelle einnehmen werde, nämlich Eljakim ben Chilkijjahu.Dieser Eljakim stammte aus dem davidischen Hanse (Vers 23 — 24 ) 2,22 822^ 2-21V28 ri'o 1100 ^,2 i>^v i'ini i'28 n'2^1. Vorangeht: 1222» in n'2 2222 mnu, erwerde die Schlüssel des Hauses Davids auf seiner Schulter tragen, er werdeöffnen und schließen u. s. w., und der Ort, wo Gott ihn feststellen werde,werde ein Ehrenthron für sein väterliches Haus sein. Diese poetische Schilderunginvolvirt in diesem Abschnitt dreierlei: einmal, daß dieser Eljakim von königlichdavidischer Linie war, dann, daß er dieselbe Stellung haben sollte, wie seinVorgänger, dessen Sturz vorausgesagt wird, und endlich daß mit dieser Stellung(222, 22P2) eine ausgedehnte Macht verbunden war. Indem Jesaia Eljakimverheißt, daß die Herrschaft, welche Schebna bis dahin inne hatte, dem Ersterenzugewiesen werden würde, >i>2 p-m 2.2^221, folgt daraus, daß das Amt des 122Machtvollkommenheit und Herrschaft in sich schloß, was auch aus dem folgendenhervorgeht 22,2' n'22, vivii- 2L"b 282 2-21, er werde zum Vater, d. h. zumAngesehenen sein, nicht bloß für die Bewohner der Hauptstadt, sondern auchfür das ganze Haus Juda. Da verkündet wird, daß Eljakim, der Würdigere,Schebna's Stelle einnehmen werde, so ist es unzweifelhaft, daß die Macht-stellung mit der Person des pr> oder des Palastaufsehers verbunden war.Deshalb sagt auch der Verstheil von Schebna's Sturz aus m>222 2>2>on2 2222 22221282, der Pflock, der in einem festen Orte eingeschlagen ist, werde weicben, d. h.er werde seine bisher innegehabte Machtstellung einbüßen. Die Frage drängtsich daher auf, wenn der Sochsn oder der Palastaufseher diese ausgedehnte,omnipotente Herrschaft über das Reich Juda innegehabt hat, wo blieb da derKönig? Und die Antwort ergiebt sich von selbst: Is roi rsAiiaib, mam ii nsAouvernaib xa 8 . Die Königsmacht war durch den jedesmaligen Palastaufseherbeschränkt, dieser war der inajor cio>nn 8 .
War dem so, so kann man voraussetzen, daß die Rüstungen zum Kriegegegen Sancherib nicht vom König Chiskija, sondern von dem major äoinn 8 be-trieben worden sind. Demgemäß bildet die ganze Prophezeiung in diesemKapitel ein einheitliches Ganzes, und man braucht es nicht in zwei sepa-rate Partieen zu zerlegen. Es besteht lediglich aus zwei Hälften. In derErsten rügt der Prophet die Kriegsrüstungen, von welchen allein das Heilerwartet wurde und nicht von Gott (V. 11 ): >21222 nir-i n'wp 2222.2 nb,ori'82 8 °?. In der zweiten interpellirt er den Machtinhaber Schebna und pro-phezeit dessen Sturz. Er will offenbar damit sagen, daß die Kriegsrüstungenvon diesem ausgegangen seien. Damit schwindet auch das Befremdende, daßder Prophet gerade unter Chiskija's Regierung den Mangel an Gottvertrauenrügt, obwohl dieser König überall als gottessürchtig und gottvertrauend geschildertwird. Chiskija war allerdings fromm, aber die Fürsten, speciell der irmjor4 omu 8 , hatten mehr Vertrauen zu weltlichen Mitteln, zu Kriegsrüstungen. Daherwird in allen Jesaianischen Prophezeiungen aus der Chiskijanischen Zeit derKönig mit Stillschweigen übergangen. Er war bei allen Unternehmungen vonden Großen abhängig, oder richtiger ohnmächtig, ebenso wie später Zedekia.Diese, und an ihrer Spitze der Sachen, hatten allein die Entscheidung. Daherstellt diese Prophezeiung die Fürsten an die Spitze an' 122t -purp br, „alle deineHäuptlinge fliehen allesammt." Die Rügen sind gegen diese gerichtet. >x>p2 nui2 N'V>' 21,221 221 N 2 .... 1VNN1 .... >L 2 > 2 N 1 122 '2 22'82 212 2')'. DarunterGraetz, Geschichte der Juden. II. i. 26