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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 1 (1902) Vom Tode des Königs Salomo bis zum babylonischen Exile (586)
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Geschichte der Juden.

der deuterojeremianischen Partie, Kap 5051. Dafür spricht die Parall.Jerem. 49, 19 und das. 50, 44.

Die chronologische Reihenfolge der Propheten ist demnach so zu ordnen:

I. Die vorexilischen Propheten.

1. Unter Jorobeam und Usia: Ainos, Joöl, Hosea I.

2. Unter Jotham, Achas, Hiskija, Pekach und Hosea: Jesaia, Micha,Zacharia I., Hosea II.

3. Unter Manasse wahrscheinlich Na hum.

4. Unter Josia: Zephanja, Jeremia und die Partie Jes. 2427.

5. Unter Jojnkim unvZedekia: Jeremia, Zacharia II. und Habakuk.

II. Die Propheten unmittelbar nach dem Exil:

Obadja und der Autor der Partie Jesaia 3435.

III. Die exilischen Propheten:

Ezechiel und dreißig Jahre später der Autor der Partie Jes. 1314,der Autor der Partie Jeremia 49, 722; 50 51 (Deuterojeremia istvon der vorhergenannten abhängig). Deuterojesaia und der Autor derPartie Jes 21, 110.

IV. Die »achexilischen Propheten.

Dazu gehören nickt bloß die beidenZeitgenossen Ha ggai und Zacharia III,und Maleachi, ein Jahrhundert später, sondern auch der Autor des BuchesJona, das allerdings einen ganz andern Charakter hat.

4 .

Dir jndiiifche Aristokratie und die Schwäche des davidische»Königthums.

Einem entscheidenden Entwicklungsprocetz in dem judäischen Staatsleben,dem Auftauchen einer übermächtigen Aristokratie, hat man bisher nur wenigAufmerksamkeit geschenkt, obwohl viele Vorgänge in den letzten 150 Jahren desReiches Juda erst dadurch das richtige Verständlich erhalten. Auch hier hatsich aus der patriarchalisch-republikanischen Ordnung das absolute Königthumentwickelt, und dieses hatte neben sich sein Correlat, eine Aristokratie. DieStellung dieser Aristokratie dem Königthum gegenüber muß daher genetischbehandelt werden. Der letzte judäische König Zedekia sprach mit einem unter-drückten Seufzer zu den Fürsten Juda's, als sie den Tod Jeremia's drohendverlangten:Er ist in eurer Hand, denn der König kann doch mit euch nichtssprechen." (Jeremia 38, 5): 121 ornn b-n pn w. Daraus folgt schon, Laßder König gegenüber der Aristokratie ohnmächtig war. Eine Unterredung, dieer heimlich mit Jeremia geführt hatte, sollte auf seinen ausdrücklichen Wunschgeheim bleiben, damit die Fürsten nichts davon erführen (das. V. 2426).Doch diese Abhängigkeit Zedekia's kann in der unglücklichen Zeitlage ihrenGrund gehabt haben, weil sie argwöhnisch gegen ihn waren, daß er ein falschesSpiel treibe. Indessen erscheint diese Abhängigkeit des Königthums schonfrüher, unter Chiskija. Liest man die jesaianisch-prophetische Standredean Schebna (22, 1525) mit Aufmerksamkeit, so erkennt man daraus dieSchattenhastigkeit des Königs gegenüber den Fürsten. Dieser Schebna führte