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Geschichte der Juden.
Hosea II. setzt aber den Untergang vieler israelitischer Könige voraus<7, 7), sie: vi-vi-v 7-, setzt ferner voraus, daß es zu der Zeit gar keinen Königgegeben hat (10, 3; 13, 11) -iivpr ipn, 'rna -si 2 -si ;in (auch 10, 7b) 12122-2 v°> bp yxpv, setzt endlich voraus, daß öfter Könige und Führer eingesetzt undabgesetzt wurden (8, 3): '.ipi> ni, ii> 2 >i >722 nii w'72i 21 ; (8, 10): 2 p 2 iii-i2 - 12 - -72 N 2 - 22 , wo I-XX eine richtigere L.-A. durchscheinen lassen: »»n-iao-wl
z-txyöi- rn z-rarlt» x»t »^/ovr»? d. h. 2-12-1 "12 12-22 2P2 1N7-1,
Dieses Alles kann nur in dem Interregnum nach Pekach's Tod vorgekommensein (vergl. Bd. I, S. 173). Dieselbe Zeit setzt der Umstand voraus, daß dasZehnstäminereich bald um die Gunst Assyriens und bald um die Aegyptensbuhlte (5, 12; 7, 1l; 10, 6; 12, 2). Dieses Buhlen kann nur um die Zeitzwischen Tiglat - Pileser und Salmanassar stattgefunden haben. Hosea II.,jüngerer Zeitgenosse Zacharia's, war also der letzte Prophet des Zehnstämme-rsichs. Selbstverständlich war er auch Zeitgenosse Jesaia's,
Man muß aber noch einen dritten Zacharia annehmcn. Denn dieKapitel 12, 13 (minus V. 7—9) und 14 differiren stylistisch durchweg von denPartieen, die dem älteren Zacharia, so wie von denen, welche dem jüngerenangehören. Sie enthalten weder Symbolik, noch Anspielung aus den restaurirtenTempel, wie in den Reden des Letzteren, noch Anspielung auf Ephraim, wiein denen des Ersteren. Die drei Kapitel beschäftigen sich lediglich mit Judaund setzen Aegypten als Feind desselben voraus (14, 18—19). Daß dieseKapitel znsammengehören und nicht zerstückelt werden dürfen, liegt klar amTage, wenn man 12, 2: 2 ^ 2 - 11 - 7p 11 x 22 i-i' , 111 , 1 ' bp 2.11 mit 14, 14 ver-gleicht 2 ^- 211-2 21^1 im- 2 : 1 . Beide Verse setzen voraus, daß auf dem Landeeine feindselige Stimmung gegen Jerusalem herrschte. Auf der andern Seitesah die Hauptstadt verächtlich auf die Landbevölkerung Juda's herab (12, 7). DaEphraim und Samaria darin nicht mehr Vorkommen, so kann diese drittePartie in Zacharia nur nach dem Untergang des Zehnstämmereichs gesprochensein. Und da Aegypten als der Hauptfeind Juda's darin erscheint, und dieHerrschaft des Götzenthums und der salschen Propheten vorausgesetzt werden(13, 2 fg.), so gehört sie der Zeit nach Josia's Tode und während JojakimsMißregierung an sSo auch mit guten Gründen und unter gründlicher Abweisungspäterer Ansetzungen König a. a. O. S. 373 ff.si Der Hauptinhalt dieserProphezeiung ist, daß die feindlichen Völker, welche Jerusalem bedrängen, sichzuletzt zu Gott bekennen werden; Aegypten wird besonders namhaft gemacht.Diese Partie hat die entschiedenste Aehnlichkeit mit Ies. 19, V 16 fg,, auchformell sind sie einander ähnlich. Das Zacharianische Stück hat in den 41 Versenzwölfmal ssiebzehnmal!) den Ausdruck: nm 21 - 2 , und das Jesaianische Stück hatin den 10 Versen denselben Ausdruck 5 s6!j mal, während in den vorangehendenVersen derselbe nicht ein einziges mal svgl. jedoch 9, 16. 11, 1>j vorkommt.Wie grundverschieden sind auch dre letzten 10 Verse von den vorangehenden 16!Hier echte Jesaianische Poesie und Ironie gegen Aegypten und dort nicht einmaleine Spur von Parallelismus, sondern leichte Prosa und eine günstige Prophe-zeiung für Aegypten, daß cs sich zu Gott bekehren werde. Diese Vergleichungführt darauf, daß diese 10 Verse in Jesaia zu den 3 Kapiteln in Zachariagehören sVgl. dagegen Luzzatto z. St. Auch Kuenen a. a, O. S, 67 ff.hält die Authentie von Ies. 19, 16—25 für wahrscheinlicher als ihre Un-cchtheit^. Man vergleiche Jesaia 19, 22: nsii ->7 7 2 - 1 x 2 in '1 -> 77 , mitZacharia 14,18: 2 >»i in -1 12 m 12721 im 2i-7p ... ii-pi ni- 2 - 1 x 2 1122-2 ani^),
*) Das Wort 21 'bx nsi ist in diesem Vers störend, kssvbito hat dafür11 'ip r>ni, auch I-XX haben die Negation nicht.