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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 1 (1902) Vom Tode des Königs Salomo bis zum babylonischen Exile (586)
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Note 3.

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Note 3.

war eine eingefallene Hütte und hatte Nisse und Trümmer. Da nun Usia seinLand groß gemacht hat, wie nicht bloß aus der Chronik, sondern auch aus demBuche der Könige und Jesaia hervorgeht, so kann Amos unmöglich zu Endeoder während der Blüthe der Usianischen Negierung, sondern muß im Anfangderselben gesprochen haben, und das Erdbeben muß in dieselbe Zeit versetzt werden.

In wie fern ist im Anfang der Negierung dieses Königs in Juda eineSchwäche eingetreten, und von wo aus ist sie herbeigeführt worden? Amosselbst giebt sie an: durch Edom (1, II). Esau hat seinen Bruder (Jakob,Juda) mit dem Schwerte verfolgt, seine Bruderliebe unterdrückt und seinenGroll lange bewahrt. Die Jdumäer haben also Juda Risse und Trümmer bei-gebracht und zwar aus Revanche, weil Amazia, Usia's Vorgänger, sie bekriegtund unterjocht hatte (s. B. I, S. 66). Amos prophezeite zugleich über Gazaund die philistäische Pentapolis und auch über Tyrus Unheil, weil sie Ver-bannte und Flüchtlings, d. h. Judäer, an Edom ausgeliesert haben (l, 6. S).Er verhieß auch für die Zukunft, daß Juda das Land Edom dann in Besitz nehmenwerde (9, 12), wenndie eingefallene Hütte" David's aufgerichtet sein werde. Von den Leiden Juda's durch Fremde spricht auch Joöl (4, 17): n-i,-np .io nb von wip und auch daß diese Leiden von Edom herrührten

(4, 19): 021.-0 wer- irm 1711' 'O c> 2 iv N'II I.vrv 727V7 cnm. Andere

Verse sprechen auch von judäischen Gefangenen, welche durch fremde Völker indie Ferne zerstreut wurden (4, 1), und auch von der Feindseligkeit, welcheTyrus, Sidon und die philistäischen Städte Juda zugesügt haben (V. 4 fg.).Kurz, Joel und Amos setzen eine Schwächung und Demüthigung Juda's, beson-ders durch die Jdumäer, voraus und zwar in der ersten Zeit des Königs Usia.Denn nur während der Minderjährigkeit dieses Königs kann diese elende LageJuda's bestanden haben. Denn nicht lange nach seinem Regierungsantritt hater die idumäische Hafenstadt Ailat wieder an Juda gebracht (K. II. 14, 22).was eben voraussetzt, daß er die Jdumäer besiegt hat; vgl. B. I. S. 471, wonachgewiesen ist, daß der elende Zustand während des Interregnums zwischenAmazja's Tod und Usia's Thronbesteigung eingetreten seinmutz. Joel und Amos liefern also als Augenzeugen Nachrichten über diedamalige Lage.

Die glückliche Wendung, welche durch Usia herbeigeführt wurde, läßt sichaus einer anderen Betrachtung erschließen. Usia hat Ailat wieder erobert undbefestigt. Wozu? Doch wohl nur zum Zwecke der Schifffahrt auf demrothen Meere. Dazu gehörten aber Schiffe. Nun bezeugt Jesaia, daß zuseiner Zeit in Juda Tarschisch-Schiffe, d. h. große Segelschiffe vor-handen waren ( 2 , 16): imx 7- bpi. Diese Schiffe kann weder Jotham

noch Achas erbaut haben, folglich hat Usia im ailanitischen Meerbusen wiederSchiffe ausgerüstet. Dadurch kam wieder viel Gold und Silber ins Land(Jesaia das. 7): riiirxb 12 p pm 2111 ->22 121 N nbki,. Damit ist eine Nachrichtder Chronik bestätigt, daß Usia gar außerordentlich reich geworden ist(II. 26 , 15 d) p:n 7 p npib m 7 si -2 p-iinb 7p mv n2->. Statt des unver-ständlichen 7ipib hat die kssoiiito eine andere L.-A. 71p 7-, iip^b mi -roxinovo nii, d. h. i'vpib mbsi o. Auch die Relation das. V. 9. 13 von denThürmen und Zinnen (ins), die Usia in Jerusalem erbauen ließ, ist durchJesaia (das. 15) belegt: 17122 1:2,1 bv bx, 1:2 7727 : b- bp. Folglich kann auchdie Nachricht Chr. das. V. 68 historisch sein, daß Usia die philistäischenStädte eingenommen, die Araber und Maonäer zinsbar gemacht, und daßsein Ruf bis Aegypten erschollen sei. Wenn Usia reich und mächtig geworden