Note 2.
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Die Lücke in Zeile 8 l) will zwar El. G. zum Theil ausfüllen durch das Wort>»'; allein er ist seiner Sache nicht ganz sicher, ob auf dem Bruchstück zudieser Zeile sich dieses Wort befindet. Uber selbst mit diesem Worte ist nichtviel zur Ermittelung des Sinnes gewonnen; man muß noch zu viel ergänzen,nämlich '»'2 DllI nas'vp) nv ppanu NW ' 2 'sw ,'vw btE's N 2 daß Israelin Medaba (!) 40 Jahre gewohnt und Chemosch es in Mescha's Tagen zurück-erstattet habe. Dabei geräth man in Widerstreit mit den biblischen Angaben,indem im Buche der Könige ausdrücklich angegeben ist, daß Omri's EnkelJehoram abermals Moab bekriegt und besiegt hat, und zwar zur Zeit derRegierung Mescha's, und nur durch einen andern Vorfall ist Jehoram mit seinenVerbündeten abgezogen. Mit diesem Kriege bringen die meisten Ausleger,nach äs VoZüs's Vorgang, die in der Inschrift erwähnten Thatsachen in Ver-bindung und setzen sie in das Jahr 896 oder 895. Sie denken sich den Vorgangder Art, daß Mescha nach Abzug der drei verbündeten Könige das Joch Israelsabgeschüttelt und die Israeliten aus den Städten, namentlich der ZwingburgMedaba (?), vertrieben habe. Allein um diesen chronologischen Punkt festzu-stellen, müssen sie eine Unwahrschsinlichkeit und eine Unmöglichkeit behaupten.Sie müssen Omri, der doch viele Tage Moab bedrückt haben soll, länger als12 Jahre regieren lassen, was durchaus falsch ist (vergl. I, S. 471), und müssenferner die 40 Jahre der Inschrift als eine runde ansehen, weil Omri's undAchab's Negierungsjahre zusammen keine 40 Jahre ausgebsn. Um diesenNothbehelfen zu entgehen, haben Andere die Zeit des Denkmals später ange-setzt. Nöldeke ergänzte zuerst Z. 8 na arm nw sia an >nw, -»ns. Wenn in derLücke 'a' wirklich stand, müßte man demnach ergänzen nw p 'vwi >nw »aw, daßIsrael noch unter Jehoram Medaba oder Moab in Besitz hatte. Allein abge-sehen davon, daß die Lücke soviel Ergänzungsworte nicht verträgt, stimmt esdoch nicht mit den biblischen Angaben, welche berichten, daß Mescha nachAchab's Tod abgefallen ist: also hat sich Moab damals frei gemacht. Es isteben so mißlich, mit Weir und Oppert die Befreiung Moabs, welche die In-schrift verewigen wollte, zur Zeit Jehu's zu setzen. Oppert findet Jehu'sNamen in der Inschrift und zwar deutlich in Z. 17, 18:
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(mn>) 21.1'
Er übersetzt die Stelle: ä'snisvai äss vsaux äs äsini. Zu den trümmer-haften Buchstaben 'b . . . ist er geneigt: ap zu ergänzen, so daß das Ganzelauten würde >v,,m avr> npm. Undeutlich findet er auch Jehu in Zeile 16und damit verbunden den Schluß von Z. 15 npvV wnni n . . . . m.Oppert übersetzt die Stelle et je vainguis Darmes äs äsdu st ge la tuai snsntisr 7000 üommss. Es ist aber nur errathen. Errathen ist auch die ander-weitige Dechissrirung von Z. 17 —18. Clermont-Ganneau las zuerst m.-o„und ich nahm von dort die Gefäße (Opfergeräthe) Jhwhs." Später zweifelteer selbst an der Richtigkeit der Ergänzung und möchte lieber wnn dafür gelesenwissen. Aber das Eine wie das Andere giebt keinen befriedigenden Sinn^).
si) Nach SS. (S. 4) u. L. (S. 5) stände der Text von Zl. 8 jetzt genauso fest, wie er jetzt oben (S. 389) gedruckt ist. Viel gewonnen ist für den Sinndes Satzes dadurch allerdings auch nichts
s2) SS. und L. lesen übereinstimmend nin'