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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 1 (1902) Vom Tode des Königs Salomo bis zum babylonischen Exile (586)
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Geschichte der Juden.

eines Dämons. Inzwischen erfuhr auch 1869 der Secretär des französischenConsuls, Clermont-Ganneau,von diesem Stein; er bemühte sich gleichzeitig inden Besitz desselben zu gelangen, suchte die Bemühung des preußischen General-Consulats zu contreminiren, und dadurch wurden die Bern Hamide nur nocheifersüchtiger auf ihren Stein. Das Ende war, daß sie das werthvolle Stein-denkmal erhitzten, dann plötzlich kaltes Wasser darauf gossen und ihn zumBersten brachten. Von der Inschrift hatte sich zwar Clermont-Ganneau einenschlechten Abklatsch verschafft, aber auch dieser wurde von den Händen derAraber in Stücke zerrissen und zerdrückt. Diesen Abklatsch, der selbstverständ-lich viele Lücken enthielt und keinen Sinn gab, veröffentlichte derselbe. Späterkam Clermont-Ganneau und ein Engländer, Warrens, in den Besitz vongrößeren und kleineren Trümmerstücken des Steines, welche zum Theil dieLücken ergänzten. Von dieser berichtigten Inschrift gab der Erstere eine Copiein der Lsvus arelrsoloKigus 1870, p. 183 und 362 fg., und diese Copie liegtallen Schriften zu Grunde, welche darüber gesprochen haben. Wäre der Steinunversehrt in die Hand der Fachmänner gelangt, wäre er weniger lückenhaftgewesen, so würde man wahrscheinlich etwas mehr historisches Material darausextrahirt haben können. So aber, wie die Inschrift gegenwärtig vorliegt, kannman nur davon aussagen, daß der Inhalt im Allgemeinen die biblische Relationbeurkundet, aber weder neue Thatsachen liefert, noch pragmatische Handhabenbietet, noch für die Chronologie etwas leistet. Scheinbar widerspricht nochmancher Passus den Angaben im Buche der Könige oder schweigt über die That-sachen, die daselbst mit großer Ausführlichkeit erzählt werden. Allein diesesliegt lediglich an der Lückenhaftigkeit und Unleserlichkeit mancher Partieen.Viele Forscher haben die Lücken und unleserlichen Stellen zu ergänzen gesucht,Clermont-Ganneau, der Entdecker oder Vermittler für das Publikum, dannGras Vogüs, Derenburg, Oppert, Neubauer, Renan, CH. Brastonin Frankreich, Ginsburg, Warrens und Weir in England, in Deutsch-land besonders Schlottmann, Nöldeke, Kämpf, M. A. Levy und Andere.sVgl. ferner R. Smend und A. Socin, Die Inschrift des Kgs. Mesa von Moab(Freib. i. B. 1886); Nordländer, Die Inschrift des Kgs. Mesa von MoablLeipzig 1896), Socin, Zur Mesa-Jnschrift. In denBerichten über die Ver-handl. der Kgl. sächs. Gesellsch. d. Wiffsnsch." in Leipzig, Bd. 49, Jahrg. 1897,S. 171184. M. Lidzbarski, Eine Nachprüfung der Mesainschrift in derEphemeris für semitische Epigraphik" I, S. I10h Aber bei historisch wichtigenPartieen weichen ihre Conjecturen von einander ab. Die 34 oder 35 Zeilender Inschrift enthalten etwa 1000 Buchstaben und davon ist nicht viel mehrals die Hälfte dechiffrirt. Möglich, daß der Scharfsinn noch manches davonenträthseln wird, aber zu einer brauchbaren historischen Urkunde wird sie nieerhoben werden können.

Die Inschrift lautet nach den Berichtigungen, welche Clermont-Ganneauund Warrens sund zuletzt Smend, Socin, Nordländer und Lidzbarskis auf Grundder Steinfragmente angebracht haben, wie folgt:

IN 2N2 272 (1 2>22 02 xv2 2M <12^2 2M1 riv orchv 2N2 i-x 272 '2N 22> (22 >'!222 nrn^22 V22^ rim N22N vpin >2N nnn m (3

s^Srnendund Socin(SS) ».Nordländer (-N) lesen 2 ^ 22-22 alsNamen des Vaters, L. (-- Lidzbarski) schlägt vor 022 - 22 . 2 ) So SS. und N.,L. schlägt vor ' 22 m.s