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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 1 (1902) Vom Tode des Königs Salomo bis zum babylonischen Exile (586)
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Zuversicht auf Jerusalems Unbesiegbarkeit.

so werde doch der Rest, der in Zion Zurückbleiben wird, zum Lebenausgezeichnet werden *). Noch entschiedener hatte zuletzt Zephaniadie Unverwüstlichkeit des heiligen Berges für den Ueberrest Israelsbetont, allerdingsden Ueberrest von Sanftmüthigen und Armen,welche nicht Unrecht thun und nicht Lügen sprechen, auf deren Zungesich nicht Trug finden wird" 2).

Diese Zuversicht, daß Jerusalem gerade in der Zeit der gegen-seitigen Rüstung Aegyptens und Babels zur Behauptung der Welt-herrschaft eine rettende Zufluchtsstätte sein werde, hatte ein Psalmistvon den Korachiden zur Tröstung und Ermuthigung betont, und zwarnicht bloß für die Frommen, sondern für alle, alle, welche in derheiligen Stadt geboren sein werden:

Der Berg Zion wird nimmer wanken.

Sein Grund ruht auf heiligen Bergen.

Der Herr liebt Zion's Pforten mehr als alle Stätten Jakob's.Rühmliches wird von dir erzählt, Gottesstadt.

Soll ich etwa Aegypten und Babel meinen Freunden rühmen?

Sieh' da, Philistäa, Tyrus und das Aethiopier-Volk,

Dieser ist dort geboren?

Aber von Zion wird gesprochen werden:

Mann für Mann, die in ihr geboren,

Und er hat es hoch errichtet.

Der Herr wird beim Aufzeichnen der Stämme zählen:

Dieser ist dort geboren""!

Und es singen wie Tänzer alle meine Gebeugten in dir" st.

Kein Wunder, wenn selbst Sänger von der Prophetenpartei dieUnbezwingbarkeit und Schutzfähigkeit Jerusalems so volltönend undzuversichtlich verkündet haben, daß die Kriegspartei des besten Mutheswar: der Abfall von Nebukadnezar werde ihr keinen Schaden bringen.Jaasanjah, Pelatja und andere Fürsten des Volkes, welche zum Abfallgedrängt hatten, sprachen zuversichtlich und derb:Nicht so bald!

Nur Häuser bauen! Wir sind der Topf und sie (die Hauptstadt)das Fleisch" (das davon nicht gesondert werden kannst. Gewiß habendie Machthaber es nicht au Vorkehrungen fehlen lassen, die Mauern

st Jesaia, 4, 3.

2 ) Zephanja 3, 12.

st Pf. 87. lieber die Bedeutung dieses dunkeln Ps. vergl. Monatsschrift,Jg. 1874, S. 8. Das Exegetische wird an einer andern Stelle auseinander-gesetzt werden. Daß dieser Ps. dieser Zeit angehört, folgt daraus, daß Aegyptenund Babel bao, o>-n V. 3 zuerst aufgezählt werden, sie waren also damals Groß-staaten. Babel wurde aber erst unter Nebukadnezar Großmacht. Folglich fälltdie Abfassung desselben in dessen Zeit, weder früher, noch später, da doch auchder Bestand Zions vorausgesetzt wird.

st Ezechiel II, 13.