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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 1 (1902) Vom Tode des Königs Salomo bis zum babylonischen Exile (586)
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Jugendspiele.

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Und sie lachre dem künftigen Tag entgegen.

Ihren Mund that sie mit Weisheit aufUnd anmuthige Lehre auf ihrer Zunge.

Sie überwachte die Dienerinnen ihres Hauses,

Daß sie Brod der Trägheit nicht essen.

Ihre Söhne traten auf, sie zu preisen,

Ihr Gatte, sie zu rühmen.

,,Viele Töchter haben Tugend geübt,

Aber Du hast sie alle übertrosfen.

Trügerisch die Anmuth, eitel die Schönheit,

Eins gottesfürchtige Frau soll gerühmt werden.

Gebet ihr von ihrer Hände Frucht,

Und preisen sollen sie in der Stadt ihre Thaten"').

Es ist wohl das erste Frauenlob aus dem Munde eines Dichters.Mag das Von diesem entworfene Bild auch nur ein erdichtetes Idealgewesen sein, so kann doch die Stellung der Frauen in dem judäischenVolke nicht niedrig gewesen sein, wenn ein solches Ideal weiblicherVollkommenheit auch nur ausgedacht werden konnte.

Der Verkehr der beiden Geschlechter mit einander war überhauptin Juda nicht verpönt. Jünglinge und Mädchen bewegten sich inlustigen Tänzen, begleitet von der Handpauke, besonders bei Hochzeitenund zur Zeit der Weinlese, wobei Helles Lachen und fröhliche Gesängenicht fehlten 2 ). Jerusalem war überhaupt eine lustige, lebensheitereStadt 2). Jünglinge kamen im Weinhause zusammen, bildeten eineArt Zecherzunft, sangen zur Harfe Helle Lieder und spotteten desTages

Unter den judäischen Jünglingen gab es eine Art Spiel, um ihreKraft im Heben schwerer, runder Steine zu erproben. Es herrschte einWetteifer unter ihnen, wer solche Hebesteine am höchsten aufheben könnte °).DieRathsversammlung" lustiger, spöttischer Jünglinge verbreitetespitzige Stachelreden gegen die Propheten und deren düstere Ver-kündigung. Solche scheinbar treffende Sprüche und Stachelreden flogenvon Mund zu Mund, machten dann die Runde durch die Bevölkerung

U Sprüche 31. IN fg.

2) Jeremia 30, 19; 31, 34. 12; 16, 9; 25, 10.

Jesaia 22, 2; 32, 13.

Das. 24, 89. Jeremia 6, 11: an,na iw; 15, 17: ihpn, a'pnew iw;Klagelieder 5, 14: mime; Ps. I, 1: a'-'b aena.

5) Zacharia 12, 3 naaps ;an. Dazu bemerkt Hieronymus, welcher in Pa-lästina lebte, folgendes: Nos sst in nrbibns kalasstinas st nsgns doäis pervinnsm ünäaeam vstns ssrvatnr, nt in visnlis, oppiäis et eastsllis rotnnäilapiäes §ravissiini ponclsris, gnos suvenss sxsroers ss soleant st svs provaristats virinm snblsvare, alii L;snna, alii all ninbiliouin, alii bn-ineros st eapnt, nonnnlli junotisgns manibns inaA'nitnüinsm virinm äs-mvnstrantss xonäns sxtollant.