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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 1 (1902) Vom Tode des Königs Salomo bis zum babylonischen Exile (586)
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Erneuerung des Götzcnthums.

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der Residenz des Königs Necho, verehrt wurde. Hat diese Göttinnicht dem ägyptischen Könige zum Siege verholfen? Sie, die Mächtige,konnte auch den unglücklichen Besiegten Macht verleihen. In denStraßen Jerusalems und in den Städten Juda's wurden daher diesersogenannten Herrin des Himmels Opfer gebracht. Die Kinder sammeltenHolz, die Väter zündeten Feuer an, und die Weiber kneteten Teig ein,um Kuchen für die Aftergottheit zu backen und ihr Wein zu spenden *).Götterbildnisse von Gold und Silber, Holz und Stein wurden wiederumin den Häusern aufgestellt, auch solche mit schamverletzenden Körperteilenund in unzüchtiger Stellung 2). Der Tempel selbst wurde abermals,wie zu Manasse's Zeit, durch scheußliche Götzenbildnisse entweiht. Aneinem der Eingänge zum Heiligthum und auch an anderen Stellenwurde ein Götzenbild errichtet ^). Das empörendste aber war, daß Kinder-opfer wieder in Aufnahme kamen, wie zur Zeit des Achas und Manasse.

In dem schönen Thale Hinnom wurde abermals eine Feuerstätteerrichtet, um dort winselnde Kinder erbarmungslos für den Moloch zuverbrennen. Ganz besonders wurden Erstgeborene dem Feuer über-geben^). Das Götzenthum hatte wiederum bedeutende Fortschrittegemacht. Was früher in Harmlosigkeit und Unwissenheit oder ausbloßer Nachahmungssucht eingeschleppt worden war, wurde unter Jojakimwie unter Manasse mit Leidenschaftlichkeit vergöttert.

Hand in Hand mit dem götzendienerischen Wahn, dem unzüchtigenund kindesmörderischen Kultus, gingen Lasterhaftigkeit und sittlicheUnthaten, Unzucht, Ehebruch, Bedrückung der Fremdlinge, der Wittwenund Waisen, Bestechlichkeit der Richter, Verlogenheit, Unredlichkeit,übermäßiger Wucher und Härte gegen die zahlungsunfähigen Schuldnerund Mordthaten^). Die Hochgestellten und dem Throne Nahestehendenglichen brüllenden Löwen, Besitz und Werthvolles an sich zu reißen,Hinrichtungen zu begehen, zahlreiche Weiber zu Wittwen zu machen.

Net, die göttliche Mutter, die Herrin des Himmels (Brugsch, geogr. Jnschr.altägyptischer Denkmäler I, S. 245).st Jeremia 7, 18.

st Ezechiel 16, 17. iri ' 2^,2 H Dasselbe sagt Jes. 57, 8 inm

rmv niimni; kann hier nur das msmbrnm des Phallus bedeuten.

Die Verse Jes. 56, 9 bis 57, 13a sind nicht jesaianisch sSo auch Luzzatto z. St.),auch nicht deuterojesaianisch, sondern erinnern zu deutlich an Jeremia's Aus-drucksweise.

st Ezech. 8, 17 '-IN bn NIMM NN a'nbv, so zu lesen statt L-m als ppo,das Wort bedeutet ebenfalls msmbruin sreotum, auch das. 23, 2V;

Jerem. 7, 30 s?s

st Jeremia das. 7, 31; 19, 5. Das Stück stammt aus der Zeit Jojakim's.Vgl. weiter. Jesaias 57, 5 >rrc> onr> ostnm L'ir'.n 'i-rnr.

st Jeremia 5, 78; 6 9 9, 17 Ezechiel 16, 8 fg.