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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 1 (1902) Vom Tode des Königs Salomo bis zum babylonischen Exile (586)
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Psalm zur Pascha-Feier.

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Damals hörte ich eine Sprache,

Die ich nicht kannte,

Ich habe von der Last seine Schulter entzogen,

Seine Hände sollten von dem Tragkorb (?) lassen.

In der Noth riefst du, und ich erlöste dich,

Ich erhörte dich in der Donnerwolkc,

Ich prüfte dich am Haderwasser.

Höre mein Volk, ich will dich warnen.

Israel, wenn du auf mich hören wolltest

Es sei nicht in deiner Mitte ein anderer Gott,

Du sollst nicht anbeten einen Götzen der Fremde,

Ich, Jhwh, bin dein Gott,

Der dich aus dem Lande Aegypten geführt

Dann möge dein Mund noch so viel wünschen,

Ich will es erfüllen,

Mein Volk hörte aber nicht auf meine Stimme,

Israel stimmte mir nicht zu,

Da vertrieb ich es in seiner Herze'nshärtigkeit,

Mögen sie nach ihren Anschlägen gehen.

Wenn mein Volk auf mich hören,

Wenn Israel in meinen Wegen wandeln wollte,

Um ein weniges würde ich seine Feinde demüthigenUnd gegen seine Dränger meine Hand kehren,

Gottes Feinde würden ihm huldigen,

Und er würde ihm Hülfe für immer sein;

Würde es vom Fett des Weizens genießen lassen,

Und vom Seim des Honigs es sättigen" ^),

*) Psalm 81, Daß es ein Festpsalm, und zwar zur Erinnerung an den Aus-zug aus Aegypten ist, haben die Ausleger erkannt. Sie haben aber übersehen,daß auch die Erinnerung an die Gesetzgebung am Sinai darin vorkommt.Die ersten zwei Worte des Dekalogs sind V. 1l12s, unzweideutig wiederholt,wenn auch in anderer Ordnung, Darauf weist schon im Eingang V, 6d hinmpi' ich rwi7. An die Beachtung dieser Worte ist das Wohlergehen Israelsgeknüpft, V, 9d ch cm bx-e» ist als Einleitung zu V, 11 d m-chum iw -ni.nzu verstehen. So hat der Ps. einen unverkennbaren Zusammenhang, und es istunbegreiflich, wie Olshausen ihn als ans zwei heterogenen Partien zusammengesetztansehen konnte. In diesem Festpsalm ist der didaktische Zweck nicht zu verkennen.Dieser ist in V, 12 17 deutlich gegeben. Da die Befreiung aus Aegyptenganz besonders betont wird, so kann unter demFest" nur das Paschafestgemeint sein, das in späterer Zeit ebenso wie das Hüttenfest rr, genannt wird,bedeutet hier wie Sprüche 7, 20 nor -ich nach dem SyrischenVollmond"wie auch Aguila zu Sprüche übersetzt: n-ri-vk lyvov. Die Ausleger

haben sich nur an dem Worte w-m- gestoßen und einen Widerspruch darin ge-sunden, allein L>nn,n ist wie ,n)ch,n Demonstrativ, nin V. 5 bezieht sich aufdas vorhergehende rn: das Fest ist zum Gesetz eingesetzt für Jakob vom GotteJakobs und zugleich als Warnung und Belehrung Es spricht also alles dafür,daß dieser Psalm ein Festlied für das Pascha sein sollte. Die Abfassungszeit istnicht so unbestimmbar gehalten, wie die Ausleger angeben, V, 13 m-nov- :,nn7vxi-ch deutet das Exil eines Theils des Volkes an, und das Wort nwchD crinneri

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